A Crash Course on Creativity – Woche 1
Schnelltraining in Kreativität? Der Crash Course on Creativity der Standford University verspricht nichts. Ich nehme trotzdem teil, aus mehreren Gründen. Zum einen habe ich noch keinen der großen MOOC’s (dieser hat ca. Weiter »
Ein Forum für Bildungsthemen: das EduCamp #echh13
Es ist soweit. Der Countdown läuft. Kommenden Freitagabend beginnt das EduCamp Hamburg 2013. Ein Anlass, um Online-Freunde zu treffen, Bildungsthemen zu diskutieren und: es sich einfach gut gehen zu lassen. In Köln Weiter »
Mentoring für das Thema Kreativität
Ein Kurs ist gerade vorbei, schon steht der nächste vor der Tür. Beim OOC (Open Online Course) ich.kurs habe ich mich für eine Mentorenrolle entschieden: Begleitung des Moduls KREATIVITÄT Johannes Moskaliuk, mit dem Weiter »
5. Alles Wiki oder was?
Der Sekt steht kalt: Fünf Wochen Reflektionsarbeit nähern sich dem Ende. Am Ende Part 5: über ein Wiki, das ein Handbuch werden soll. Die Aufgabe für die Woche Fünf des MOOC Maker-Course klang Weiter »
Ein bisschen PM bei der Social Media Week Hamburg
Projektmanagement. Jeder macht es, kaum einer hat es von der Pike auf gelernt. So ähnlich steht es in der Broschüre der TLA/ADWH zum beliebten Blended-Learning-Kurs Projektmanagement. Organisation online im Rahmen von PM Weiter »
4. Money makes the MOOC go around
4. Money makes the world MOOC go around. Erkenntnis der 4. Woche im MOOC Maker-Course #mmc13? Eine ruhige Woche liegt hinter den TeilnehmerInnen und LeserInnen des MOOC-Maker Course. Es hat kaum Mühe Weiter »
3. OpenOffen OuvertAbiertoAperto
3. Was ist “offen” und wie offen sind MOOC’s wirklich? Antwort: Immer nur so offen wie die Umstände, die didaktische Durchführung und die Einstellung der Teilnehmer. Gerade habe ich mich köstlich Weiter »
Format Mini-MOOC?
“Open” ist das Schlagwort in der dritten Woche des MOOC Maker-Course 2013. Eigentlich bin ich Reflektorin, aber ich nehme heute die Teilnehmer-Rolle ein – und hab’ da eine Idee. Ich wollte mich Weiter »
2. Braucht es Didaktik in einem MOOC?
2. Braucht es Didaktik in einem MOOC? Antwort: Ja. Nein. Vielleicht. Kommt drauf an. Im Grunde bräuchte dieser Artikel eigentlich gar nicht geschrieben zu werden. Jede denkbare Diskussion zu der genannten Frage Weiter »
1. Was ist das?
Frage 1: Was ist das? Antwort: ein MOOC in einer Bildungsschlange. Lärmend, spielend, denkend, diskutierend. Man stelle sich einen Spielplatz vor. Mit Klettergerüsten, Seilen, Schaukeln, einer Kletterburg. Mit Sandkästen, in denen bunte Weiter »
Deutsche Tutorials für Pearltrees
Es gab sie noch nicht nach meiner Recherche: deutsche Tutorials für das visuelle Kuratierungs-Tool Pearltrees. Also habe ich flugs ein paar erstellt. Das Einbinden auf dieser Website halte ich für unsinnig, Weiter »
Ein Hauch von Überforderung
Der MOOC Maker-Course 2013 steht in den Startlöchern. Schon im Vorfeld spüre ich allerdings einen leichten Hauch von Überforderung. Hier ein paar Sätze zu den Gründen. 1. Twitter… ist eine Weiter »
Wie nutzt man Pearltrees beim #mmc13?
Als Reflektorin über den ganzen Verlauf des MOOC-Maker Courses 2013 obliegt es mir, den Überblick zu behalten über die Prozesse der Teilnehmenden. Diese “Arbeit” erleichtere ich mir über eine Kuratierung via Peartrees. Weiter »
Reflektieren beim Open MOOC-Maker Course 2013
Einen Open Course darüber abhalten, unter welchen Gesichtspunkten man einen (Massive) Open (Online) Course – auch bekannt unter dem Kürzel MOOC – abhält? DAS ist möglich, denn in Deutschland gibt es eine Weiter »
Ab in den Flow!
Es ist bitter. Man nimmt einen 9 to 5 Job an in Hamburg, pendelt, sucht ein neues Domizil, löst die Wohnung in Hannover auf. Man lebt aus Kisten und in Zügen, Weiter »
Was braucht man, um einen BOOKSPRINT durchzuführen?
Ein BOOKSPRINT ist quasi eine Schnell-Publizierungs-Idee. Ich sehe schon gekräuselte Stirnen und höre mehrfach “aber”… mit was kommt die denn nun schon wieder an? Mit einer noch nicht so bekannten Methode, kollaborativ Weiter »
Reisen, Preise, Schreiben. Die Ereignisse überschlagen sich!
Zwei Wochen Einarbeitungszeit im neuen Job bei der TeleLearn-Akademie sind rum – und ständig passiert irgendetwas Neues! Fast täglich Posts auf der Web-Lok sind mein Weg, das Pendeln zwischen Hannover und Weiter »
Vom Frei-Sein zum Leben in Strukturen
Am Montag war mein erster Tag als künftige Projekt-Referentin bei der Tele-Learn Akademei (TLA) für das Projekt ADWH. “Künftig” deshalb, weil ich zwei Wochen Übergabezeit durch den vorigen Projekt-Referenten habe. Auf jeden Fall Weiter »
Best-Practice-Sammlung #wipra – wie könnte man veröffentlichen?
Kollaborativ Wissen sammeln und dieses auch irgendwann veröffentlichen – eines meiner Nebenprojekte befindet sich auf einem anderen Blog. In Zusammenarbeit mit Monika König habe ich das Projekt Neues Lernen – die Weiter »
Alles neu… macht der Mai!
Alles neu macht der Mai, so heißt es doch? Bei mir trifft das zumindest in diesem Jahr absolut zu. Man hegt und pflegt die Gegenwart, plant die Welt und auf einmal ist Weiter »
A Crash Course on Creativity – Woche 1
Schnelltraining in Kreativität? Der Crash Course on Creativity der Standford University verspricht nichts. Ich nehme trotzdem teil, aus mehreren Gründen.
Zum einen habe ich noch keinen der großen MOOC’s (dieser hat ca. 19.000 Teilnehmer) an einer der Universitäten, die sich gerade am Konzept von MOOC’s austoben, mitgemacht. Zum zweiten ist das Thema spannend – an sich und weil ich vielleicht Anregungen erhalte für meine Mentorentätigkeit beim ich.kurs, der zeitgleich am Montag begonnen hat. Wer mag, liest das Interview zu meiner Motivation, die Themeneinheit Kreativität zu betreuen. Zum dritten ist es mein erster Versuch, einen englisch-sprachigen Kurs zu besuchen.
Build up a team or find one
Erste Aufgabe der Woche 1 im Crash Course on Creativity: für kommende Wochen ein Team finden oder aufbauen, mit dem man Projekte gemeinsam bearbeiten kann. Ein kleiner Aufruf meinerseits brachte schnell ca. 10 Interessenten: die Stichworte beziehen sich auf digitale Projekte, interkulturelles Arbeiten, Diversität.
Book-cover for your biography
Zweite Aufgabe der Woche 1 im Crash Course on Creativity: Erstellen Sie das Buch-Cover für Ihre Autobiographie. Mit Schlagzeile und Unterüberschrift sowie einem maximal 200 Zeichen langen Text dazu. Gelöst habe ich das so.
Changes. She is always curious & sometimes furious.
(Book-Cover for my biography, 2013)
My main competence is communication - offline and online.
For the recent three years I started specializing in the field of blended- and open online learning. I participated in several german MOOC’s. My newest project is the ich.kurs, in which I am one of the mentors for the unit “creativity”. It’s the first german open course on personal development. Very interesting experiment to see if coaching-content (which is normally connected to presence-activity) can be put into an online course.
Coming from different professions, I am a kind of “hybrid”: in my biography you will find skills incoaching, supervision, journalism, cultural sciences, social media and community management. I am a generalist, rare enaugh in these modern times of specialization.
I host a blog Haute Culture in which I write from time to time about projects concerning the actual three main points of interest in my life: Coaching, eLearning, Writing.
The forty years I have passed before were filled with very different things: travelling, learning languages, making music, moving from town to town. I had contact to important and unimportant people, healthy, ill and dying people. I laughed a lot, I cried a lot. That’s life if you are interested in learning and development.
Ein Forum für Bildungsthemen: das EduCamp #echh13
Es ist soweit. Der Countdown läuft. Kommenden Freitagabend beginnt das EduCamp Hamburg 2013. Ein Anlass, um Online-Freunde zu treffen, Bildungsthemen zu diskutieren und: es sich einfach gut gehen zu lassen.
In Köln konnte ich nicht dabei sein und in Ilmenau auch nicht. Ein hartes dreiviertel Jahr liegt hinter mir mit monatelangem Pendeln, einem neuen Job mit vielen Herausforderungen, dem Umzug von Hannover nach Hamburg. Akklimatisieren in einer neuen Stadt – das erste Jahr ist immer sehr heftig, das ist ein Grundgesetz.
“Campen”
Jeder Umzug hat immer was von Camping, die ganzen Kisten, das Chaos, nach dem suchen, was man gerade braucht. Leben im reduzierten Status – nur fehlt bei einem Stadtwechsel der morgendliche Blick auf die wundervolle Natur, wenn man den Reißverschluss des Zeltes öffnet.
Bar-Campen ist manchmal nicht weniger chaotisch, denn man befindet sich für zwei Tage mit einem Haufen Leuten voller Ideen in regem Austausch, der das Gehirn und die Energie-Ressourcen fordert. Was Bar-Campen ist, hat Ralf Appelt erneut erklärt in einem kürzlich gebloggten Artikel. Bar-Campen ist Treffen mit Gleichgesinnten, auf Augenhöhe. Ist Austausch, ist Pool für kreative Ideen, für konkrete Projekte. Ist Diskussionsrahmen für das, was einen brennend interessiert, selbst organisiert. Bar-Campen bedeutet: viele kluge Köpfe auf einem Haufen.
Im Falle der EduCamps steht ein Verein hinter der Grundidee – “Zweck des Verein ist insbesondere die Förderung der Weiterentwicklung von Lehren und Lernen in allen Bildungs- und Trainingsorganisationen.” (Quelle: EduCamp e.V.)
Man trifft sich also…
… für zwei(einhalb) Tage an einer vereinbarten Location, um im Sinne dieser Ziele zu agieren. Zwei Handvoll Leute haben wieder Mal einige Monate vorher daran gearbeitet, den Veranstaltungsort zu finden, Geld zu organisieren, damit Essen und Technik bezahlt werden können und alles Nötige drum herum auf die Beine zu stellen.
Wie durch ein Wunder klappt das nun auch schon seit fünf Jahren zweimal jährlich in wechselnden Städten. Es gibt eine Online-Community, über die Informationen verbreitet werden und über die man sich sowohl anmelden als auch im Vorfeld über geplante Diskussionen organisieren kann: die EduCamp-mixxt-Community.
Aus der Ferne dabei sein
Es herrscht “in der Szene” überwiegend die Meinung, man müsse schon vor Ort dabei sein, um mitreden zu können. Ich persönlich bin der Meinung, daß man auch aus der Ferne dabei sein kann.
Der Twitterstream ist unter dem Hashtag #echh13 zu finden. Was ein Hashtag ist, dazu hat Ellen Trude gerade einen schönen Artikel für Twitter-Neulinge geschrieben. Verfolgen kann man den Stream übrigens auch, wenn man keinen Twitter-Account hat.
Und noch eine Anmerkung: Twitter wird leider oft als “Fanfare” missbraucht, auf 140 Zeichen mal eben die eigene Meinung heraus tröten. Bei diesem komprimierten Format kommen da oft Missverständnisse auf oder es entsteht ein einseitiger Eindruck. Das Herumgetröte spiegelt nie die gesamte Atmosphäre eines Camps ab. Bildungsthemen sind immer auch mit politischen Interessen verknüpft und so ein EduCamp wird gerne dazu benutzt, mal wieder über Missstände im Bildungssystem zu diskutieren. Laut, öffentlich, teilweise radikal und: eben unter dem Twitter-Hashtag eines EduCamps.
Weitere Möglichkeiten, sich zu informieren, findet man über die oben genannte Community: meist gehen die Sessionpläne Samstag und Sonntag morgen online, in der Regel gibt es die EduCamp-Berichterstattung, die sich im Laufe und im Nachgang des Camps füllt.
Themen
Im Forum der Community werden vorab oft Themenvorschläge eingereicht. Viele Ideen entstehen aber direkt vor Ort. Interessant finde ich persönlich in diesem Jahr drei Optionen, die sich aus der Beobachtung meiner Bildungs-Netzwerke abzeichnen:
- der geplante vhs-MOOC von Joachim Sucker
- eine mögliche Nachbereitung des MOOC-Maker Course #mmc13
- eine vielleicht aufkommende Diskussion über “uns” und “die anderen” und “Ignoranz in der Bildungslandschaft”, die durch einen Blgopost von Anselm Sellen initiiert werden könnte.
Dazu wird es wie immer eine Vielfalt an Themen zu Lehren & Lernen an der Schule, an der Universität, in der Erwachsenenbildung und über Open Online Learning geben. Die “Szene” hat im letzten Jahr zum Teil geäußert, es gäbe nicht viel Neues mehr, durch das man sich begeistern lassen könne.
Aber ganz ehrlich: magere Zeiten sind normal, manchmal gibt es auch nichts Neues und letztlich ist so ein Camp ja dazu da, daß man gemeinsam konstruktive neue Ideen entwickelt.
P.S. die Vororganisation rauschte an der Neu-Hamburgerin angesichts eines übervollen Alltags absolut vorbei, aber ich werde immerhin “Helferlein vor Ort” spielen. Für mich wird es also ein reichhaltiges, spannendes Wochenende – egal, was passiert.
Mentoring für das Thema Kreativität
Ein Kurs ist gerade vorbei, schon steht der nächste vor der Tür. Beim OOC (Open Online Course) ich.kurs habe ich mich für eine Mentorenrolle entschieden: Begleitung des Moduls KREATIVITÄT
Johannes Moskaliuk, mit dem ich bereits beim Open Course Workplace Learning 2011 #ocwl11 zusammen gearbeitet habe, schickte schon im Februar die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, als Mentorin beim ich.kurs dabei zu sein.
Natürlich sagte ich sofort zu, die Begleitung einer der Themeneinheiten zu übernehmen, denn seine frische, positive Einstellung und Arbeitsweise fand ich schon vor zwei Jahren sehr ansprechend. Außerdem: ein Online-Kurs zur Persönlichkeitsentwicklung – da kann ein lernfreudiger Mensch wie ich mit Coaching-Background gar nicht “Nein” sagen.
Warum das Thema KREATIVITÄT?
Vom Kompetenzprofil her hätte ich auch andere Themen begleiten können. Emotionen, Werte, Ziele und natürlich meine heiß geliebte Kommunikation sind alles Bereiche, in denen ich gut geschult bin. Bei den “Beliefs” spürte ich ein leichtes Unbehagen, die “Kreativität” kitzelte meine Nase.
In den vergangenen Jahren musste ich leider sehr viel strukturiert und zielorientiert arbeiten. Abgesehen von meiner Reise-Blog-Phase im vergangenen Sommer, als ich meine Pendler-Erlebnisse zwischen Hannover und Hamburg in der Web-Lok fast täglich nieder schrieb, hatte sich das Kreative ziemlich weit aus meinem Leben zurück gezogen.
Das ist recht merkwürdig für jemanden, der angewandte Kulturwissenschaften studiert hat. Der Saxophon gespielt, gesungen, Theater gespielt hat. Der eine Sammlung von Kurzgeschichten herum liegen und mehrere Lesungen gehalten hat. Der immer noch regelmäßig bloggt, der ab und zu vor der Staffelei steht und mit Acryl herum experimentiert.
Sagen wir es so: im Berufsleben gab es bisher nur eine Chance, Kreativität zu nutzen: geistige Ideen entwickeln, verwerfen, oder auch umsetzen. Meistens im begrenzten Rahmen, so wie derzeit bei der TLA TeleLearn-Akademie im Projekt ADHW, wo ich innerhalb eines dreiviertel Jahres ca. 8-9 neue Blended-Learning-Kurse aus der Taufe gehoben habe.
Es wird also dringend Zeit…
… für das Kribbeln und Prickeln, das entsteht, wenn man sich mit Kreativität beschäftigt. Vielen Menschen macht das leider Angst, denn Kreativität zulassen bedeutet immer auch, neue Pfade zu betreten und alte Denkmuster zu verlassen. Für mich kein Problem oder sollte ich sagen: mir immer willkommen?
Lernen, frei Denken, Neues entdecken. Mir waren diese Dinge schon immer ein natürliches Bedürfnis. Habe ich sie nicht, werde ich krank, stumpf, langweilig, routiniert und selbst-entfremdet.
Um am ich.kurs teilzunehmen…
… müsst Ihr Euch aber nicht nur für dieses Thema interessieren. Der Kurs ist so konzipiert, daß eigentlich für jeden etwas dabei ist. Also: sehen wir uns? Zur Anmeldung geht es hier lang.
Demnächst gibt es dann auch noch ein Interview mit mir zu meiner Motivation, am ich.kurs als Mentorin teilzunehmen…



























Coach, Journalistin, Projektmanagement Blended-Learning.
Hier blogge ich über Coaching und interessante Open-Learning-Projekte.
Projektmanagerin des eLearning-Angebotes der TLA/ADWH 
