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	<title>HAUTE CULTURE</title>
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	<description>Coaching. eLearning. Writing</description>
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		<title>A Crash Course on Creativity &#8211; Woche 1</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 15:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schnelltraining in Kreativität? Der Crash Course on Creativity der Standford University verspricht nichts. Ich nehme trotzdem teil, aus mehreren Gründen. Zum einen habe ich noch keinen der großen MOOC&#8217;s (dieser hat ca. 19.000 Teilnehmer) an einer der Universitäten, die sich gerade am Konzept von MOOC&#8217;s austoben, mitgemacht. Zum zweiten ist das Thema spannend &#8211; an]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schnelltraining in Kreativität? Der <a href="https://venture-lab.org/creativity" target="_blank">Crash Course on Creativity der Standford University</a> verspricht nichts. Ich nehme trotzdem teil, aus mehreren Gründen.</strong></p>
<p>Zum einen habe ich noch keinen der großen MOOC&#8217;s (dieser hat ca. 19.000 Teilnehmer) an einer der Universitäten, die sich gerade am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massive_Open_Online_Course" target="_blank">Konzept von MOOC&#8217;s </a>austoben, mitgemacht. Zum zweiten ist das Thema spannend &#8211; an sich und weil ich vielleicht Anregungen erhalte für meine Mentorentätigkeit beim <a href="http://ichkurs.de/" target="_blank">ich.kurs,</a> der zeitgleich am Montag begonnen hat. Wer mag, liest das <a href="http://ichkurs.de/andrea-bruecken/" target="_blank">Interview zu meiner Motivation</a>, die Themeneinheit Kreativität zu betreuen. Zum dritten ist es mein erster Versuch, einen englisch-sprachigen Kurs zu besuchen.</p>
<h3>Build up a team or find one</h3>
<p>Erste Aufgabe der Woche 1 im Crash Course on Creativity: für kommende Wochen ein Team finden oder aufbauen, mit dem man Projekte gemeinsam bearbeiten kann. Ein kleiner Aufruf meinerseits brachte schnell ca. 10 Interessenten: die Stichworte beziehen sich auf digitale Projekte, interkulturelles Arbeiten, Diversität.</p>
<h3>Book-cover for your biography</h3>
<p>Zweite Aufgabe der Woche 1 im Crash Course on Creativity: Erstellen Sie das Buch-Cover für Ihre Autobiographie. Mit Schlagzeile und Unterüberschrift sowie einem maximal 200 Zeichen langen Text dazu. Gelöst habe ich das so.</p>
<div id="attachment_3373" class="wp-caption alignleft" style="width: 394px"><a href="http://www.hauteculture.eu/wp-content/uploads/2013/04/andreabruecken_cover.jpeg"><img class=" wp-image-3373 " alt="#crashcreativity" src="http://www.hauteculture.eu/wp-content/uploads/2013/04/andreabruecken_cover.jpeg" width="384" height="512" /></a><p class="wp-caption-text">#crashcreativity</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Changes. She is always curious &amp; sometimes furious.</b></p>
<p><b>(Book-Cover for my biography, 2013)</b></p>
<p>My main competence is<strong> communication</strong> - offline and online.</p>
<p>For the recent three years I started <strong>specializing in the field of blended- and open online learning</strong>. I participated in several german MOOC&#8217;s. My newest project is the <a href="http://ichkurs.de/" target="_blank">ich.kurs</a>, in which I am one of the mentors for the unit &#8220;creativity&#8221;. It&#8217;s the first german open course on personal development. Very interesting experiment to see if coaching-content (which is normally connected to presence-activity) can be put into an online course.</p>
<p>Coming from different professions, I am a kind of <em><b>&#8220;hybrid&#8221;</b></em>: in my biography you will find skills in<strong>coaching, supervision, journalism, cultural sciences, social media and community management</strong>. I am a generalist, rare enaugh in these modern times of specialization.</p>
<p>I host a blog <a href="http://www.hauteculture.eu/" target="_blank">Haute Culture</a> in which I write from time to time about projects concerning the actual three main points of interest in my life: Coaching, eLearning, Writing.</p>
<p>The forty years I have passed before were filled with very different things: travelling, learning languages, making music, moving from town to town. I had contact to important and unimportant people, healthy, ill and dying people. I laughed a lot, I cried a lot. <strong>That’s life if you are interested in learning and development.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Forum für Bildungsthemen: das EduCamp #echh13</title>
		<link>http://www.hauteculture.eu/ein-forum-fur-bildungsthemen-das-educamp-echh13/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 10:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
				<category><![CDATA[#echh13]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist soweit. Der Countdown läuft. Kommenden Freitagabend beginnt das EduCamp Hamburg 2013. Ein Anlass, um Online-Freunde zu treffen, Bildungsthemen zu diskutieren und: es sich einfach gut gehen zu lassen. In Köln konnte ich nicht dabei sein und in Ilmenau auch nicht. Ein hartes dreiviertel Jahr liegt hinter mir mit monatelangem Pendeln, einem neuen Job]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hauteculture.eu/wp-content/uploads/2013/04/ec_qrcode.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3331" alt="ec_qrcode" src="http://www.hauteculture.eu/wp-content/uploads/2013/04/ec_qrcode.png" width="100" height="100" /></a></p>
<p><strong>Es ist soweit. Der Countdown läuft. Kommenden Freitagabend beginnt das EduCamp Hamburg 2013. Ein Anlass, um Online-Freunde zu treffen, Bildungsthemen zu diskutieren und: es sich einfach gut gehen zu lassen.</strong></p>
<p>In Köln konnte ich nicht dabei sein und in Ilmenau auch nicht. Ein hartes dreiviertel Jahr liegt hinter mir mit monatelangem Pendeln, einem neuen Job mit vielen Herausforderungen, dem Umzug von Hannover nach Hamburg. Akklimatisieren in einer neuen Stadt &#8211; das erste Jahr ist immer sehr heftig, das ist ein Grundgesetz.</p>
<h3>&#8220;Campen&#8221;</h3>
<p>Jeder Umzug hat immer was von Camping, die ganzen Kisten, das Chaos, nach dem suchen, was man gerade braucht. Leben im reduzierten Status &#8211; nur fehlt bei einem Stadtwechsel der morgendliche Blick auf die wundervolle Natur, wenn man den Reißverschluss des Zeltes öffnet.</p>
<p>Bar-Campen ist manchmal nicht weniger chaotisch, denn man befindet sich für zwei Tage mit einem Haufen Leuten voller Ideen in regem Austausch, der das Gehirn und die Energie-Ressourcen fordert. Was Bar-Campen ist, hat Ralf Appelt erneut erklärt in einem <a href="http://appelt.net/2013/04/offene-veranstaltungsformate/" target="_blank">kürzlich gebloggten Artikel</a>. Bar-Campen ist Treffen mit Gleichgesinnten, auf Augenhöhe. Ist Austausch, ist Pool für kreative Ideen, für konkrete Projekte. Ist Diskussionsrahmen für das, was einen brennend interessiert, selbst organisiert. Bar-Campen bedeutet: viele kluge Köpfe auf einem Haufen.</p>
<p>Im Falle der EduCamps steht ein Verein hinter der Grundidee &#8211; &#8220;Zweck des Verein ist insbesondere die Förderung der Weiterentwicklung von Lehren und Lernen in allen Bildungs- und Trainingsorganisationen.&#8221; (<a href="http://educamp.mixxt.de/networks/groups/ecev/index" target="_blank">Quelle: EduCamp e.V.</a>)</p>
<h3>Man trifft sich also&#8230;</h3>
<p>&#8230; für zwei(einhalb) Tage an einer vereinbarten Location, um im Sinne dieser Ziele zu agieren. Zwei Handvoll Leute haben wieder Mal einige Monate vorher daran gearbeitet, den Veranstaltungsort zu finden, Geld zu organisieren, damit Essen und Technik bezahlt werden können und alles Nötige drum herum auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Wie durch ein Wunder klappt das nun auch schon seit fünf Jahren zweimal jährlich in wechselnden Städten. Es gibt eine Online-Community, über die Informationen verbreitet werden und über die man sich sowohl anmelden als auch im Vorfeld über geplante Diskussionen organisieren kann: die <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">EduCamp-mixxt-Community</a>.</p>
<h3>Aus der Ferne dabei sein</h3>
<p>Es herrscht &#8220;in der Szene&#8221; überwiegend die Meinung, man müsse schon vor Ort dabei sein, um mitreden zu können. Ich persönlich bin der Meinung, daß man auch aus der Ferne dabei sein kann.</p>
<p>Der Twitterstream ist unter dem Hashtag <a href="https://twitter.com/search?q=%23echh13" target="_blank">#echh13</a> zu finden. Was ein Hashtag ist, dazu hat Ellen Trude gerade einen <a href="http://trainingkonzepte.blogspot.de/" target="_blank">schönen Artikel für Twitter-Neulinge</a> geschrieben. Verfolgen kann man den Stream übrigens auch, wenn man keinen Twitter-Account hat.</p>
<p>Und noch eine Anmerkung: <strong>Twitter wird leider oft als &#8220;Fanfare&#8221; missbraucht</strong>, auf 140 Zeichen mal eben die eigene Meinung heraus tröten. Bei diesem komprimierten Format kommen da oft Missverständnisse auf oder es entsteht ein einseitiger Eindruck. Das Herumgetröte spiegelt nie die gesamte Atmosphäre eines Camps ab.<strong> Bildungsthemen sind immer auch mit politischen Interessen verknüpft und so ein EduCamp wird gerne dazu benutzt, mal wieder über Missstände im Bildungssystem zu diskutieren.</strong> Laut, öffentlich, teilweise radikal und: eben unter dem Twitter-Hashtag eines EduCamps.</p>
<p>Weitere Möglichkeiten, sich zu informieren, findet man über die<a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank"> oben genannte Community</a>: meist gehen die Sessionpläne Samstag und Sonntag morgen online, in der Regel gibt es die <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ecil12-berichterstattung" target="_blank">EduCamp-Berichterstattung</a>, die sich im Laufe und im Nachgang des Camps füllt.</p>
<h3>Themen</h3>
<p>Im Forum der Community werden vorab oft <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/forum/category.75577" target="_blank">Themenvorschläge</a> eingereicht. Viele Ideen entstehen aber direkt vor Ort. Interessant finde ich persönlich in diesem Jahr drei Optionen, die sich aus der Beobachtung meiner Bildungs-Netzwerke abzeichnen:</p>
<ul>
<li>der geplante <a href="http://allesauszucker.wordpress.com/2013/02/25/vhs-mooc/" target="_blank">vhs-MOOC von Joachim Sucker</a></li>
<li>eine mögliche Nachbereitung des <a href="http://howtomooc.org/uber-mmc13/" target="_blank">MOOC-Maker Course #mmc13</a></li>
<li>eine vielleicht aufkommende Diskussion über &#8220;uns&#8221; und &#8220;die anderen&#8221; und &#8220;Ignoranz in der Bildungslandschaft&#8221;, die durch einen <a href="http://amsellen.com/2013/04/05/wir-und-die-von-arroganz-und-einbahnstrasen-in-der-bildungslandschaft/" target="_blank">Blgopost von Anselm Sellen</a> initiiert werden könnte.</li>
</ul>
<p>Dazu wird es wie immer eine Vielfalt an Themen zu Lehren &amp; Lernen an der Schule, an der Universität, in der Erwachsenenbildung und über Open Online Learning geben. Die &#8220;Szene&#8221; hat im letzten Jahr zum Teil geäußert, es gäbe nicht viel Neues mehr, durch das man sich begeistern lassen könne.</p>
<p><em><strong>Aber ganz ehrlich: magere Zeiten sind normal, manchmal gibt es auch nichts Neues und letztlich ist so ein Camp ja dazu da, daß man gemeinsam konstruktive neue Ideen entwickelt.</strong></em></p>
<p>P.S. die Vororganisation rauschte an der Neu-Hamburgerin angesichts eines übervollen Alltags absolut vorbei, aber ich werde immerhin &#8220;Helferlein vor Ort&#8221; spielen. Für mich wird es also ein reichhaltiges, spannendes Wochenende &#8211; egal, was passiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mentoring für das Thema Kreativität</title>
		<link>http://www.hauteculture.eu/mentoring-fur-das-thema-kreativitat/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 18:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kurs ist gerade vorbei, schon steht der nächste vor der Tür. Beim OOC (Open Online Course) ich.kurs habe ich mich für eine Mentorenrolle entschieden: Begleitung des Moduls KREATIVITÄT Johannes Moskaliuk, mit dem ich bereits beim Open Course Workplace Learning 2011 #ocwl11 zusammen gearbeitet habe, schickte schon im Februar die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte,]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Kurs ist gerade vorbei, schon steht der nächste vor der Tür. Beim OOC (Open Online Course) <a href="http://www.ichkurs.de" target="_blank">ich.kurs</a> habe ich mich für eine <a href="http://ichkurs.de/mentorinnen-und-mentoren/" target="_blank">Mentorenrolle</a> entschieden: Begleitung des Moduls <a href="http://ichkurs.de/einheit/kreativitaet/" target="_blank">KREATIVITÄT</a></strong></p>
<p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/psychologie/arbeitsbereiche/angewandte-kognitionspsychologie-und-medienpsychologie/arbeitsbereich/moskaliuk.html" target="_blank">Johannes Moskaliuk</a>, mit dem ich bereits beim<a href="http://ocwl11.wissensdialoge.de/" target="_blank"> Open Course Workplace Learning 2011 #ocwl11</a> zusammen gearbeitet habe, schickte schon im Februar die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, als Mentorin beim ich.kurs dabei zu sein.</p>
<p>Natürlich sagte ich sofort zu, die Begleitung einer der <a href="http://ichkurs.de/einheit/" target="_blank">Themeneinheiten</a> zu übernehmen, denn seine frische, positive Einstellung und Arbeitsweise fand ich schon vor zwei Jahren sehr ansprechend. Außerdem: ein Online-Kurs zur Persönlichkeitsentwicklung &#8211; da kann ein lernfreudiger Mensch wie ich mit Coaching-Background gar nicht &#8220;Nein&#8221; sagen.</p>
<h3>Warum das Thema KREATIVITÄT?</h3>
<p>Vom Kompetenzprofil her hätte ich auch andere Themen begleiten können. Emotionen, Werte, Ziele und natürlich meine heiß geliebte Kommunikation sind alles Bereiche, in denen ich gut geschult bin. Bei den &#8220;Beliefs&#8221; spürte ich ein leichtes Unbehagen, die &#8220;Kreativität&#8221; kitzelte meine Nase.</p>
<p>In den vergangenen Jahren musste ich leider sehr viel strukturiert und zielorientiert arbeiten. Abgesehen von meiner Reise-Blog-Phase im vergangenen Sommer, als ich meine Pendler-Erlebnisse zwischen Hannover und Hamburg in der <a href="http://www.hauteculture.eu/writing/die-web-lok-writing-2/" target="_blank">Web-Lok</a> fast täglich nieder schrieb, hatte sich das Kreative ziemlich weit aus meinem Leben zurück gezogen.</p>
<p>Das ist recht merkwürdig für jemanden, der angewandte Kulturwissenschaften studiert hat. Der Saxophon gespielt, gesungen, Theater gespielt hat. Der eine Sammlung von Kurzgeschichten herum liegen und mehrere Lesungen gehalten hat. Der immer noch regelmäßig bloggt, der ab und zu vor der Staffelei steht und mit Acryl herum experimentiert.</p>
<p>Sagen wir es so: im Berufsleben gab es bisher nur eine Chance, Kreativität zu nutzen: geistige Ideen entwickeln, verwerfen, oder auch umsetzen. Meistens im begrenzten Rahmen, so wie derzeit bei der TLA TeleLearn-Akademie im <a href="http://www.adwh.de/adwh" target="_blank">Projekt ADHW</a>, wo ich innerhalb eines dreiviertel Jahres <a href="http://www.tla.de/media/public/db/media/2/2011/05/224/adwh_kursprogramm_2013_final_web.pdf" target="_blank">ca. 8-9 neue Blended-Learning-Kurse</a> aus der Taufe gehoben habe.</p>
<h3>Es wird also dringend Zeit&#8230;</h3>
<p>&#8230; für das Kribbeln und Prickeln, das entsteht, wenn man sich mit Kreativität beschäftigt. Vielen Menschen macht das leider Angst, denn Kreativität zulassen bedeutet immer auch, neue Pfade zu betreten und alte Denkmuster zu verlassen. Für mich kein Problem oder sollte ich sagen: mir immer willkommen?</p>
<p>Lernen, frei Denken, Neues entdecken. Mir waren diese Dinge schon immer ein natürliches Bedürfnis. Habe ich sie nicht, werde ich krank, stumpf, langweilig, routiniert und selbst-entfremdet.</p>
<h3>Um am ich.kurs teilzunehmen&#8230;</h3>
<p>&#8230; müsst Ihr Euch aber nicht nur für dieses Thema interessieren. Der Kurs ist so konzipiert, daß eigentlich für jeden etwas dabei ist. Also: sehen wir uns? Zur Anmeldung geht es <a href="http://ichkurs.de/teilnehmen/" target="_blank">hier</a> lang.</p>
<p>Demnächst gibt es dann auch noch ein Interview mit mir zu meiner Motivation, am ich.kurs als Mentorin teilzunehmen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5. Alles Wiki oder was?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 18:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sekt steht kalt: Fünf Wochen Reflektionsarbeit nähern sich dem Ende. Am Ende Part 5: über ein Wiki, das ein Handbuch werden soll. Die Aufgabe für die Woche Fünf des MOOC Maker-Course klang leicht. Sammeln wir unsere Erkenntnisse in einem Handbuch. Dafür fangen wir mit einem Wiki an, aus dem wir später ein E-Book machen können.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Sekt steht kalt: Fünf Wochen Reflektionsarbeit nähern sich dem Ende. Am Ende Part 5: über ein Wiki, das ein Handbuch werden soll.</strong></p>
<p>Die Aufgabe für die <a href="http://howtomooc.org/programm/mmc13-woche-5/" target="_blank">Woche Fünf des MOOC Maker-Course</a> klang leicht. Sammeln wir unsere Erkenntnisse in einem Handbuch. Dafür fangen wir mit einem Wiki an, aus dem wir später ein E-Book machen können.</p>
<h3></h3>
<h3>Was ist ein Wiki?</h3>
<p>Ein Wiki ist erstmal nicht Wikipedia. Es war schon lustig, daß dieser Kommentar irgendwann auf Twitter so nebenbei vorbei rauschte. Das Verhalten vieler Teilnehmer und auch das der OrganisatorInnen des MOOC Maker-Course zeigte aber deutlich, daß man sich über so eine einfache Tatsache erstmal verständigen muss.</p>
<p><strong>Wiki</strong> &#8211; von haiwaianisch für schnell. &#8220;ein <a title="Hypertext" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext">Hypertext</a>-System für Webseiten, deren Inhalte von den <a title="Endbenutzer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endbenutzer">Benutzern</a> nicht nur gelesen, sondern auch <a title="Online" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Online">online</a> direkt im <a title="Webbrowser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser">Webbrowser</a> geändert werden können&#8221; - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki" target="_blank">Definition auf Wikipedia</a></p>
<p><strong>Wikipedia</strong> &#8211; ein Onlinelexikon, gegründet im Jahr 2001, beruhend auf der Idee von Wikis. &#8211;  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia" target="_blank">Definition auf Wikipedia</a></p>
<h3>Man muss die Leute doch heran führen</h3>
<p>Genau wie im Blog ist man im Wiki auch erkennbarer Autor.</p>
<p>Ganz anders als im Blog stellt man seine geschriebenen Inhalte aber gleich im Namen der Allgemeinheit zur Verfügung.</p>
<p>Zum freien Teilen, unter einem Layout, das nicht dem eigenen entspricht und somit keinen Erkennungswert für die eigene Arbeit/Autorenschaft bietet. Ein bisschen mehr Community-mäßig halt. Zum vorrangigen Nutzen für alle, sozusagen. Und danach erst für die Einzelnen.</p>
<p>Keine schlechte Idee, aber eine, die doch mentale Hürden in den Köpfen vieler MOOC-Teilnehmer getroffen hat. Am Rande kleine Diskussionen über &#8220;hab&#8217; keine Zeit&#8221;, &#8220;weiß nicht, wie es geht&#8221;, &#8220;weiß nicht, was ich beitragen kann&#8221;. Im Rahmenprogramm zwei <strong>Hangouts On Air</strong> mit stark motivierendem Tenor: &#8220;es geht, Leute&#8221;, &#8220;so macht man es&#8221;, &#8220;schaut mal hier&#8221;. Ein interessantes Paar geben sie ab, die Unsicherheit und die Zuversicht.</p>
<h3>Open End</h3>
<p>Auch ich war noch nicht so aktiv, außer daß ich mir ein Benutzerprofil zugelegt habe. Shame on me. Macht aber nix. Denn <a href="http://howtomooc.org/wiki/index.php/Hauptseite" target="_blank">das MOOC-Maker-Wiki</a> bleibt ja da, bleibt offen, man kann weiter daran basteln und stricken. Und bestimmt wird es noch öfter Erwähnung finden. Sei es im Rahmen von Evaluationen und der Präsentation des #mmc13 im Nachgang oder vielleicht sogar im Rahmen von künftigen MOOC&#8217;s.</p>
<h3>Vorerst &#8220;Tschüß&#8221;&#8230;</h3>
<p>&#8230; von mir. Der Sekt bleibt geschlossen, eine Erkältung naht. Ich habe mir ohnehin eine Pause vom Reflektieren verdient. Was fehlt ist noch eine Analyse der Reflektoren-Rolle, versprechen will ich heute aber nichts.</p>
<p>Daher an dieser Stelle nur ein Danke an alle Aktiven, Passiven, an die VeranstalterInnen. Der MOOC Maker-Course nähert sich dem Ende. Spass hat&#8217;s gemacht, auch wenn es bisweilen anstrengend war. Aber man braucht ja Futter für das Gehirn. Pathetisches will mir heute nicht gelingen, aber das braucht es wohl auch nicht. Ich brauche mir nur meinen Pearltree, den Blog-Aggregator, die Wiki&#8217;s von André J. Spang und Boris Jäger anzusehen. Und schon weiß ich, daß wir alle gewonnen haben.</p>
<p>Wir sprechen uns noch, denn das MOOCen hat gerade erst begonnen.</p>
<p><em><strong>&#8220;Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne&#8221;. (frei nach Herman Hesse)</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein bisschen PM bei der Social Media Week Hamburg</title>
		<link>http://www.hauteculture.eu/ein-bisschen-pm-bei-der-social-media-week-hamburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 18:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Projektmanagement. Jeder macht es, kaum einer hat es von der Pike auf gelernt. So ähnlich steht es in der Broschüre der TLA/ADWH zum beliebten Blended-Learning-Kurs Projektmanagement. Organisation online im Rahmen von PM ist nochmal was anderes. Einen kleinen Einblick in Tools gibt es jetzt auf der #smwhh13 &#8211; der Social Media Week Hamburg, die vom]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Projektmanagement. Jeder macht es, kaum einer hat es von der Pike auf gelernt. So ähnlich steht es in der Broschüre der TLA/ADWH zum beliebten <a href="http://www.adwh.de/adwh/pages/index/p/327" target="_blank">Blended-Learning-Kurs Projektmanagement</a>. Organisation online im Rahmen von PM ist nochmal was anderes. </strong></p>
<p>Einen kleinen Einblick in Tools gibt es jetzt auf der #smwhh13 &#8211; der Social Media Week Hamburg, die vom 18. bis 22. Februar statt findet. Die ADWH beteiligt sich an der Social Media Week mit dem <a href="http://www.adwh.de/adwh/pages/index/p/378" target="_blank">Workshop-Tag &#8220;Practise Day&#8221;</a> am 21.2., der in Kooperation mit den <a href="http://www.digitalmediawomen.de/" target="_blank">Digital Media Women</a> gestaltet wird. Ich biete einen <a href="http://socialmediaweek.org/hamburg/events/?id=53850#.URpv96Uz-Rm" target="_blank">Workshop zu PM-Online-Tools</a>.</p>
<h3>Erfahrung bringt Wissen</h3>
<p>Das PM habe ich selbst auch &#8220;nur&#8221; durch Praxis gelernt, was nicht unbedingt ein Nachteil ist &#8211; denn Erfahrung und Fehler sind oft bessere Ratgeber als die Theorie. Als Projektmanagerin kenne ich natürlich auch die Inhalte unseres Kursangebotes und zusätzlich bin ich ja extrem umtriebig mit eigenen Projekten.</p>
<p>Bei den Paten-, Reflektoren- und Tutoren-Rollen im <a href="http://ocwl11.wissensdialoge.de/gastgeber/" target="_blank">#ocwl11</a>, <a href="http://www.hauteculture.eu/reflektieren-beim-open-mooc-maker-course-2013/" target="_blank">#mmc13</a> und <a href="http://ichkurs.de/" target="_blank">#ichkurs</a> braucht(e) ich kein Tool, denn diese Aufgaben gehören nicht zur Kernorganisation. Anders sieht es da bei <a href="http://1geheimprojekt.wordpress.com/" target="_blank">#wipra</a> aus, das von mir und Monika König initiiert wurde, im Moment aber in Ruhepause ist. Dort mussten wir anfänglich nach Erweiterung des zweiköpfigen Kernteams auf vier Personen einen Weg finden, uns zügig online zu organisieren.</p>
<p>Das Projekt #wipra ist im Open-Learning angesiedelt und hat kaum finanzielle Ressourcen, daher fiel die Wahl nach gründlicher Recherche im ersten Schritt auf zwei kostenfreie Tools, die man später bei Vergrößerung des Orga-Teams zu einem annehmbaren Preis wird updaten können: <a href="http://teambox.com/" target="_blank">Teambox</a> und <a href="https://trello.com/" target="_blank">Trello</a>. Aus dieser Recherche hat sich dann das Thema für den Workshop beim Practise Day ergeben.</p>
<h3>Teambox und Trello im Test</h3>
<p>Beim Practise Day werden wir also testen, <strong>was diese Tools zu bieten haben und in welchem Rahmen sie einsetzbar sind</strong>. Hierfür werde ich nach einer kurzen Einführung einen kleinen Use-Case vorstellen, der dann in zwei kleineren Gruppen auf den beiden Tool-Plattformen getestet wird.</p>
<p><strong>Fragen zur Evaluation werden folgende sein:</strong></p>
<p>A) Technisches Handling</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">Zugang zur Plattform, Anlegen eines Nutzerprofils, Einladen von Teammitgliedern</span></li>
<li>Intuitive Nutzbarkeit des Portals</li>
<li>Hilfsangebote, Support</li>
<li>Mobile-Affinität, Multi-Device-Using</li>
</ul>
<p>B) Aufbau, Struktur und Möglichkeiten des Tools</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">Administration, Sichtbarkeit, Untergruppen</span></li>
<li>Logische Struktur für verschiedene Projektvorhaben</li>
<li>Einbindung von externen Tools, Filesharing</li>
<li>Visuelle Struktur</li>
<li>Plugins, Optionen innerhalb des Tools</li>
</ul>
<p>C) Of Interest</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">Vorstellung der Analyse</span></li>
<li>denkbare Szenarien im Rahmen des PM</li>
<li>Anmerkungen, Verbesserungen, Lücken füllen</li>
</ul>
<h3>Knapp bemessen&#8230;</h3>
<p>&#8230; so eine Stunde Workshop. Und mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss.<strong> Eine Einführung und eine kleine Erfahrung mit zwei von etlichen Online-Tools zum Projektmanagement.</strong></p>
<p>Der Workshop ist offiziell voll gebucht, aber vielleicht schaut Ihr trotzdem bei uns vorbei. Mit Sicherheit wird der oder die Eine oder Andere nicht auftauchen obwohl angemeldet. Das haben wir mit einkalkuliert, eine <strong>Tasse Tee oder Kaffee gibt es auf jeden Fall.</strong></p>
<p>Und mit Sicherheit auch <strong>Gespräche mit Praktikern</strong> aus Social Media, Community Management, Blended-Learning, Blogging und Curation. Trefft Agnieska Kreminska (<a href="http://socialmediafuehrerschein.de/" target="_blank">Social Media Führerschein</a>), Taalke Renken (<a href="http://www.talinee.de/" target="_blank">Screendesign</a>), Kixka Nebraska (<a href="http://www.profilagentin.com/" target="_blank">Profilagentin</a>), Sina Gritzuhn (<a href="http://gritzuhn.blogspot.de/" target="_blank">Sinas Welt</a>), Sebastian Franz (<a href="http://sebastianfranz.wordpress.com/" target="_blank">keeb.it</a>), Linda Schrieber (<a href="http://www.xing.com/profile/Linda_Schrieber" target="_blank">Community Management</a>) und mich (<a href="http://www.hauteculture.eu/" target="_blank">die Haute Culture</a>) live.<strong> Für spannenden Input und gute Gespräche.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>4. Money makes the MOOC go around</title>
		<link>http://www.hauteculture.eu/4-money-makes-the-mooc-go-around/</link>
		<comments>http://www.hauteculture.eu/4-money-makes-the-mooc-go-around/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 14:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
				<category><![CDATA[#mmc13]]></category>
		<category><![CDATA[elearning]]></category>
		<category><![CDATA[Flowshower]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Writing]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen im Web 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[4. Money makes the world MOOC go around. Erkenntnis der 4. Woche im MOOC Maker-Course #mmc13? Eine ruhige Woche liegt hinter den TeilnehmerInnen und LeserInnen des MOOC-Maker Course. Es hat kaum Mühe gemacht, den Twitterstream zu verfolgen, die G+ Gruppe scheint zu schlafen. Blogartikel? Wenig, wenn man von den interessanten Impulsbeiträgen von Volkmar Langer, Jonas]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>4. Money makes the <del>world</del> MOOC go around. Erkenntnis der 4. Woche im <a href="http://www.howtomooc.org" target="_blank">MOOC Maker-Course</a> #mmc13?</strong></p>
<p>Eine ruhige Woche liegt hinter den TeilnehmerInnen und LeserInnen des MOOC-Maker Course. Es hat kaum Mühe gemacht, den Twitterstream zu verfolgen, die G+ Gruppe scheint zu schlafen. Blogartikel? Wenig, wenn man von den interessanten Impulsbeiträgen von Volkmar Langer, Jonas Liepmann, Johannes Moskaliuk und Ellen Trude absieht. Programmübersicht zum Nachlesen <a href="http://howtomooc.org/mooc-finanzierung-roi/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h3>Was war da los?</h3>
<p>Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: es ist seltsam, denkwürdig und auch bezeichnend, daß die Beteiligung auf einen Schlag so rapide gesunken ist. Offensichtlich erfreuen sich Diskussionen über Konzepte, Modelle und Netzpolitik einer großen Beliebtheit. Sobald es aber ums Geld geht, verliert sich das Interesse in den Weiten des Webs.</p>
<p>Mich irritiert das. Legen wir mal die üblichen Hindernisse beiseite: Kranksein, mangelndes Zeitaufkommen, Freiwilligkeit in Bezug auf die Begeisterung für ein Thema &#8211; die Argumente zählen bei den anderen Modulen auch. Wenden wir uns dem Rahmen zu: der Titel des #mmc13 ist nicht umsonst gewählt, &#8220;make&#8221; bedeutet &#8220;machen&#8221;. Aber selbst wenn man nicht vorhat, in Kürze einen eigenen MOOC aus der Taufe zu heben, kann doch bei allen Teilnehmenden ein Grundinteresse an allen Aspekten der (erfolgreichen) Durchführung eines MOOC voraus gesetzt werden.</p>
<h3>Der Input der Veranstalter ist&#8230;</h3>
<p>&#8230; wirklich hervorragend gewählt.</p>
<ul>
<li>Die <a href="http://www.hsw-learningblog.de/" target="_blank">Modelle von Volkmar Langer</a> sind vielleicht erstmal keine leichte Kost, über das gewählte Tool <a href="http://canvanizer.com/" target="_blank">Canvanizer</a> aber nachvollziehbar dargestellt.</li>
<li>Das <a href="https://docs.google.com/document/d/1yRPYjHueAjTqRKwEOeKjVqQhYCUQXDnMGc3BxJ2-MQU/edit" target="_blank">kollaborative Google-Doc</a> wurde zunächst mit einer schönen, detaillierten Aufstellung des Kosten- und Personalaufwands begonnen, blieb dann aber in der Bearbeitung stecken.</li>
<li>Die Transparenz von Simon Dückert im wöchentlichen Hanogout-On-Air mit seiner Firmenseite<a href="http://www.cogneon.de/" target="_blank"> Cogneon</a> zu Wissensmanagement und -beratung zeigte deutlich, daß &#8220;open&#8221; sein und Geld verdienen sehr wohl miteinander kooperieren können.</li>
<li>Auch der <a href="http://howtomooc.org/programm/mmc13-woche-4/#comment-1333" target="_blank">Ansatz aus der Community von Joachim Sucker</a>, der nach einem Modell für Volkshochschulen sucht, war mehr als spannend.</li>
</ul>
<h3>Thema Universität</h3>
<p>Natürlich kamen im <a href="http://howtomooc.org/die-moocs-das-cash-und-der-content-expertinnen-on-air-am-8-februar/" target="_blank">Hangout-On-Air</a> wieder die Modelle der großen amerikanischen Universitäten ins Gespräch. Interessiert nicht jeden, ist vielleicht auch nur für bestimmte Kreise von Interesse. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/analyse-der-bildungspolitik-nach-schavans-ruecktritt-a-882415.html" target="_blank">Bildung ist in Deutschland Ländersache, seit der Bologna-Reform gibt es das Bachelor- und Mastersystem</a>. Die Wirtschaft freuts, die Studenten stöhnen, was von der Politik dazu kommen wird, bleibt abzuwarten. Auch, ob MOOC&#8217;s im deutschen Hochschulsystem Fuss fassen werden bzw. welche Vor- und Nachteile zu erwarten sind, sei mal dahin gestellt.</p>
<h3>Es gab aber auch andere schöne Themen</h3>
<p>Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Wertigkeit des Kapitalismus sich extrem zu Lasten der menschlichen Bedürfnisse und Grundrechte verschoben hat. Daran trägt weder die technische Entwicklung Schuld noch &#8220;die&#8221; Firmen, &#8220;die&#8221; Politik, &#8220;die&#8221; abstrakten Gebilde, die man gemeinhin als Organisationen bezeichnet. JedeR Einzelne von uns ist daran beteiligt, indem er oder sie sich dem Druck der Hierarchien beugt, den Markenversprechen, der TV-Beschallung, dem Zwang, immer das neueste kleine mobile Gerät zu besitzen. Das ist uns allen wohl klar und es muss jedeR täglich neu mit sich selbst ausmachen, wie er oder sie sich verhält, welche Haltung und welche Handlungen man zeigt.</p>
<p>Deshalb aber die jeweiligen Organisationen per se als einseitige Interessengemeinschaften hin zu stellen, verflacht jede Diskussion und gibt der anhaltenden Bewegung nur Vorschub. Schön war es daher, vor allem im Twitterchat zum Hangout eine Art Parallel-Diskussionen zu erleben, die hier immerhin <em><strong>etwas</strong></em> differenzierter ansetzte.</p>
<p><strong><em>Einige Zitate:</em></strong></p>
<ul>
<li>Beglückung von Lernenden in Massen gab’s ja via Lehrbuch schon immmer</li>
<li>Prof wird zum Zertifikator</li>
<li>Lehrende als Überblickshalter</li>
<li>Wer will Zertifikate sehen? Betrieb, Arbeitgeber</li>
<li>Lernbegleiter = Sparringspartner mit passenden Lernfragen</li>
<li>Man bezahlt nicht für Inhalte, sondern für den Zugang zu Inhalten</li>
<li>Was wäre mit Zugang zu Bildung wie Zugang zu Filesharing, Jahresflat</li>
<li>Wann und inwieweit erkennen Arbeitgeber (informelle) Weiterbildung an</li>
<li>Diversität in der MOOC-Landschaft</li>
<li>Sponsoring durch Unternehmen, wenn Inhalte nicht eingefärbt</li>
<li>Wenn Sponsor bekannt, kann ich Einfärbung einschätzen</li>
<li>Sponsoring nicht immer nur Einflußnahme, auch eigene Imagepflege</li>
<li>Unternehmen haben Stiftungsstühle</li>
<li>Werden Anforderungen an Bildung und Bildungsziele nicht immer mehr von Unternehmen bestimmt</li>
<li>MOOC=Innovation=Bedrohung für Etablierte</li>
<li>Teilnahme kostenlos, Orga bekommt trotzdem Geld: Funding, Sponsoring</li>
<li>Mehrwert ist die Community, nicht der Inhalt. Da ist das Geschäftsmodell</li>
<li>ROI: Ruhm, Ehre, Vorreitertum, Innovationserfahrung u.a. immaterielle Werte</li>
<li>Bezahlung, Entlohung, Leistung, flattr</li>
<li>Was zahle ich als TN, muss das Geld sein – Aufgabe übernehmen statt Geld geben</li>
</ul>
<h3> Mir fiel auf im Gesamtbild</h3>
<p>&#8230; daß es sehr wohl bestimmte <strong>Feindbilder als auch eine gewisse Frustration</strong> angesichts einer scheinbar übermächtigen Welle von einseitig orientierten Interessensgruppen in der Bildungslandschaft gibt. Der <strong>Rückzug auf die &#8220;ehrenwerte&#8221; Gegenhaltung</strong>, die ein Umdenken einfordert zugunsten der Lernenden scheint logisch. Dennoch soll ja irgendwie der &#8220;ehrenwerte&#8221; Einsatz der Aktiven, der Innovativen, der neuen Bildungsmacher, auch entlohnt werden. Vorrangige Vorschläge gehen pragmatisch in Richtung gutem, alten Tauschhandel und Bemerkungen der Art, daß Ruhm und Ehre ja auch nicht zu verachtende Belohnungen seien. (Sowie eventuelle Folgeaufträge mit monetärer Komponente, dazu hätte ich in einem Jahr dann gerne mal Rückmeldung von Dörte, Heinz und Monika).</p>
<p>Gerade Freischaffende, von denen merkwürdigerweise sehr viele unter den potenziellen MOOC-Makern sind, können bei so etwas nur mit der Stirn runzeln. Jasmin Hamadeh hat dann auch provokant nachgelegt mit zwei kleinen sehr amüsanten Blogposts <a href="http://www.jasmin-hamadeh.de/cmooc-und-keiner-kommt/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.jasmin-hamadeh.de/cmooc-andock-geschaeftsmodell/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h3>Misch-Modelle, nicht ganz &#8220;open&#8221;</h3>
<p>Mir persönlich gefällt ein neuer Typ Misch-Modell, der TeilnehmerInnen das Angebot macht, <strong>je nach Interessenlage auch Geld in unterschiedlicher Höhe zu bezahlen</strong>, um an einem offenen Kurs teilzunehmen.</p>
<p>Zum einen ist da <a href="http://flowshower.com/" target="_blank">Flowshower.com</a>, die &#8220;Low-Budget-Dusche für kreativen, vernetzten Flow&#8221;, wie Anja Wagner es betitelt. Man wählt vor der Teilnahme die gewünschten Komponenten wie Online-Lektüre, PDF, Buch, ergänzendes Material und Feedback und zahlt in Abstufungen 0, 49, 69 oder 99 Euro.</p>
<p>Zum anderen ist da der <a href="http://ichkurs.de/" target="_blank">Ich.Kurs</a> von Johannes Moskaliuk in vergleichbaren Abstufungen, die er Mitgliedschaften Free, Active, Premium und Professional nennt. Zum Preis von 0, 12,90 Euro und 49 Euro. Dazu ist Sponsoring möglich.</p>
<p><strong>Zugegeben, das sind dann keine MOOC&#8217;s mehr, eher OOC&#8217;s</strong>. Aber sie sind eine realistische Alternative, um Wissen zu teilen und trotzdem einen monetären Gewinn einzustreichen. In bescheidenem Rahmen, aber überlassen wir Gewinnspannen von 300 % doch einfach den großen &#8220;Bösen&#8221;. Vielleicht nennen wir diese Hybriden <strong>FOOC</strong> (financed open online courses) oder <strong>MFOOC</strong> (moderately financed open online courses)?</p>
<h3>Geben und Nehmen in Verhältnismäßigkeit</h3>
<p>Wie wäre es damit? Ich will wenig, also gebe ich auch weniger. Ich will mehr, also gebe ich auch mehr. Denn von guter Energie und positiver Rückmeldung alleine füllt sich noch kein Kühlschrank.</p>
<p>Und wo wir gerade dabei sind: Ich gebe zurzeit auch, indem ich die Reflektionen schreibe. Natürlich werde ich wieder mehr gelesen, aber wenn Sie wirklich etwas für mich tun wollen, das sich auch monetär auswirken könnte:</p>
<p><strong>Bis spätestens Juli suche ich eine neue berufliche Herausforderung im Kompetenzfeld zwischen HR, e-Learning, Journalistik und Social Media</strong>. Spitzen Sie die Ohren, empfehlen Sie mich, empfehlen Sie mir interessante Projekte und Stellen. Ich nehme sowohl Projektarbeit in (vorübergehender) Festanstellung als auch Rahmenverträge zu Beratung und Umsetzung von spannenden Blended-Learning-Konzepten.</p>
<p>Und verzeihen Sie den bissigen Unterton in diesem Artikel, denn die erfahrbaren Realitäten heben sich deutlich vom moralisch ehrenwerten Engagement ab. Ich könnte es gut gebrauchen, daß hier ein bisschen mehr Verhältnismäßigkeit einkehrt.</p>
<h3>Frage: wie kommen wir zu MOOC-Money?</h3>
<h3>Antwort: über Realismus und Optimismus.</h3>
<p><strong><em>&#8220;Wenn heute ein Philosoph zu verstehen gibt, er sei kein Skeptiker &#8211; [...] &#8211; so hört alle Welt das ungern; man sieht ihn darauf an, mit einiger Scheu, man möchte so vieles fragen, fragen, fragen&#8230;&#8221; (Friedrich Nietzsche &#8211; Jenseits von Gut und Böse)</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>3. OpenOffen OuvertAbiertoAperto</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 18:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
				<category><![CDATA[#mmc13]]></category>
		<category><![CDATA[elearning]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Writing]]></category>

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		<description><![CDATA[3. Was ist &#8220;offen&#8221; und wie offen sind MOOC&#8217;s wirklich? Antwort: Immer nur so offen wie die Umstände, die didaktische Durchführung und die Einstellung der Teilnehmer. &#160; Gerade habe ich mich köstlich amüsiert. Im Moment ist es noch Sonntag, 15:10 Uhr. Ich lese vier Tage #mmc13 Woche 3 nach: Tweets, Google+ Beiträge, Blogbeiträge, die Impulsbeiträge]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>3. Was ist &#8220;offen&#8221; und wie offen sind MOOC&#8217;s wirklich? Antwort: Immer nur so offen wie die Umstände, die didaktische Durchführung und die Einstellung der Teilnehmer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade habe ich mich köstlich amüsiert. Im Moment ist es noch Sonntag, 15:10 Uhr. Ich lese vier Tage <a href="http://howtomooc.org/programm/mmc13-woche-3/" target="_blank">#mmc13 Woche 3 nach:</a> Tweets, Google+ Beiträge, Blogbeiträge, die Impulsbeiträge für die Woche 3. Und mache mir nebenbei immer noch Gedanken über die Reflektionsrolle.</p>
<h3>A. Selbstreflektion</h3>
<p><a href="http://cspannagel.wordpress.com/2013/01/30/mmc13-reflexion-uber-zeit-und-prioritat/" target="_blank">Christian Spannagel hat seinen Reflektionsbeitrag</a> für die Woche 2 zwar verspätet eingereicht, dafür fand ich persönlich den  Beitrag sehr erhellend. Denn scheinbar bin ich nicht die einzige, die sich Gedanken über die Rolle &#8220;ReflektorIn&#8221; macht. Mein <a href="https://plus.google.com/u/0/116698788064070346621/posts/MSp8b5zPhYH" target="_blank">erster Anstoß zur Diskussion </a>wurde leider als Hilferuf verstanden obwohl es mir um einen distanzierten Blick auf die Rolle ging. #Metameta sozusagen. Aber das bekommen wir auch noch hin. Später.</p>
<p>Auf jeden Fall habe ich festgestellt, daß meine Reflektionsbeiträge (und auch die der anderen bisher) sich generell<a href="http://howtomooc.org/kursstruktur/reflektorinnen/" target="_blank"> an den Leitfragen der OrganisatorInnen ausgerichtet haben</a>. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht so offensichtlich scheint. Man halte die Augen und Ohren offen und versuche, hin und wieder &#8220;meta&#8221; zu sein. Macht Spass und gibt eine andere Perspektive.</p>
<p>Nun aber konkret zu den Perspektiven auf die dritte Woche unter dem Thema &#8220;Wie Open sind MOOC&#8217;s eigentlich&#8221;?</p>
<h3>B. Eine kleine Infografik</h3>
<p>Mein kleines Amüsement, das ich zu Beginn des Artikels angesprochen habe, bezieht sich auf folgende Infografik:</p>
<p><iframe style="border: none;" src="http://infogr.am/Gib-mir-ein-Open" height="764" width="500" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Nach zwei Stunden Lesen, Notizen und Stimmung aus Diskussionen aufgreifen habe ich spontan so eine kleine Infografik angelegt, die erstmal die <strong>Kernpunkte der Gespräche</strong> um &#8220;Open&#8221; bündelt. Und dann so aus dem Bauch heraus Prozentzahlen für die Relevanz der einzelnen Punkte vergeben. Die Originalgrafik übrigens<a href="http://infogr.am/Gib-mir-ein-Open/" target="_blank"> hier</a>.</p>
<p>Was zeigt die Grafik? Nichts so richtig, außer daß mal wieder heftig diskutiert wird zu allen möglichen Themen. Und daß die Wahrnehmung und Einordnung der Aussagen aller Beteiligten tendenziell subjektiv sein muss.</p>
<h3>C. Themen</h3>
<p>Wer die Stichpunkte unter der Grafik genau ansieht, weiß auch schon, was Thema war in Woche 3:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">Verfügbarkeit von offenen Materialien</span></li>
<li>Lizensierung</li>
<li>Nutzung von Open-Source-Plattformen</li>
<li>Zugangsoptionen für die Teilnehmer hinsichtlich Motivation und Nachhaltigkeit</li>
<li>Inhalte produzieren</li>
<li>Inhalte kuratieren</li>
<li>Organisationsrahmen eines MOOC (schließt Thema, Zielgruppe und Wahl der didaktischen Mittel mit ein)</li>
</ul>
<p>Lobenswert natürlich wie immer die Impulsbeiträge, die herrlich unterschiedlich sind und das Wochenthema aus verschiedensten Perspektiven angehen. <a href="http://herrlarbig.de/2013/01/29/open-oder-was/" target="_blank">Hier</a>, <a href="http://frolleinflow.com/blog/5w3qydo3ju38oknskapgl4lru0cnpf" target="_blank">hier</a> und<a href="http://popcorn.webmadecontent.org/iev" target="_blank"> hier</a>. I love Popcorn, obwohl knapp 20 Minuten zuhören mit Links zum Anklicken ein ordentliches Pensum sind!</p>
<h3>D. Bezüge</h3>
<p>Es scheint immer wieder wichtig zu sein, neben den inhaltlichen Diskussionen an sich, diese auch nach außen zu tragen. Erwähnt wurden: eine <a href="http://www.mabb.de/fileadmin/user_upload/Einladung__Veranstaltung_Freier_Wissenszugang.pdf" target="_blank">Infoveranstaltung in Berlin für Multiplikatoren der inner- und außerschulischen Bildung am 31.1.2013</a>. Der/die/das <a href="http://eduhub.ch/events/days/13jan30-days/index.html" target="_blank">Eduhub.ch in St. Gallen am 30. und 31.1.2013 in St. Gallen</a>. Die Einreichung einer Session auf der re:publica 2013 zum #mmc13, die<a href="https://www.umfrageonline.com/survey/survey.php?code=36981fa" target="_blank"> Evaluation von @biwi_uli zum Lurking-Verhalten (anhand des #mmc13)</a>.</p>
<p>Ja, liebe MOOCer. <strong>Ohne Sendungsbewußtsein geht es nicht.</strong> Woher sollten sonst die ganzen Non-Liner auch wissen, daß es so tolle neue Bildungskonzepte gibt? In diesem Zusammenhang war noch ein <a href="https://plus.google.com/102202296776649260686/posts/8t7wmQdhhJS" target="_blank">Post von Jöran Muuß-Meerholz auf Google+</a> interessant. Da er den Eintritt in den HOA (Hangout On Air) am Freitag nicht geschafft hat, produzierte er flugs ein kleines Video mit Gedanken. Und schöner Resonanz im Kommentarthread. Sowie einer Menge Überlegungen zu Mini-MOOC&#8217;s, die Non-Liner helfen könnten, den Ein- und Ausgang zu MOOC&#8217;s zu finden. Unter anderem den Hinweis von dem stetig aktiven Senioren Horst Sievert auf<a href="http://paten.pressbooks.com/" target="_blank"> dieses kleine E-Book &#8221;Paten &#8211; Helfer für Non-Liner&#8221;</a>. Oder auch <a href="http://www.hauteculture.eu/format-mini-mooc/" target="_blank">meinen eigenen (Teilnehmer)Beitrag zu Mini-MOOC&#8217;s</a> und die Kommentare dazu.</p>
<h3>E. Am Rande</h3>
<p>Gedanken-Blitzlichter, am Rande eingesammelt.</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">&#8220;Die bisher etablierten MOOCs sind PRIVATE Initiativen..der &#8220;Staat&#8221; hält sich da bisher bedeckt.&#8221;<br />
</span></li>
<li>&#8220;Was ist, wenn MOOCs Alltag sind? Wenn das &#8220;Neue&#8221; nicht mehr neu ist? Wenn die Euphorie aller &#8220;verflogen&#8221; ist?&#8221;</li>
<li>&#8220;Fragen zum Hangout: Was bedeutet &#8220;offen&#8221; in einem MOOC? Inhalte, Teilnehmer, Reaktionen, Fragen, Antworten? Kontrollverlust?&#8221;</li>
<li>&#8220;Offen heißt unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Intensitätsniveaus bedienen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Nimm etwas und gib es wieder zurück&#8221;</li>
<li>&#8220;Was ist mit dem Otto-Normalverbraucher, Ihr Nerds und technikaffinen Early Adopters?&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich würde manche Lurker auch gern bis zum Ende lurken lassen&#8221;</li>
<li>&#8220;Vielleicht nicht Streit, aber konstruktives Reiben kriegen wir da doch hin.&#8221;</li>
</ul>
<h3>F. Das Sammelsurium</h3>
<p>Man sieht es schon: haufenweise Infos und Impressionen, wild eingesammelt, keineswegs gedanklich geordnet. Wie immer reichhaltige Diskussionen und tolle Impulsbeiträge. Obwohl die Woche sich etwas lahm anließ. Vermutlich aufgrund der Erschöpfung infolge der Didaktik-Debatte in Woche 2.</p>
<p>Ich halte mich zum Abschluß (etwas verfrüht jetzt am Montagabend, 19:16 Uhr) dieses etwas unsortierten Beitrages dann doch mal an die Vorschläge unserer Veranstalter:</p>
<ol>
<li><span style="line-height: 13px;">Was ist in dieser Woche positiv und produktiv im Rahmen des MOOCs gelaufen? Und woran hat es Eurer Meinung nach gelegen? - <strong><em>Wie immer viel Input. Interessante Querverweise, die zum Teil mit Sicherheit untergegangen sind. Wie immer auch viel zu viele HOA&#8217;s. Wer soll das ständig alles mit verfolgen? Die Diskussionen wirken sehr verstreut im Vergleich zu den vorherigen beiden Wochen.</em></strong><br />
</span></li>
<li>Wie habt Ihr den Aktivitätsgrad der Teilnehmenden wahrgenommen? Woran lag’s? - <em><strong>Hoch, hoch, hoch. Aber das ist ja nichts Neues. Wer sich auf Twitter, Google+ und den Blog-Aggregator der Homepage auf dem Laufenden hält, KANN nichts verpassen. Nein, es besteht sogar nach wie vor ein Überangebot an Input. Aber damit muss man halt fertig werden, nicht wahr?</strong></em></li>
<li>Wie habt Ihr die Stimmung unter den Teilnehmenden wahrgenommen? Woran lag’s? - <em><strong>Mhm. Mhm. Mhm. Keine Ahnung. Wie war denn Eure Stimmung?</strong></em></li>
<li>Sind wir dem angesetzten Thema in dieser Woche gerecht geworden? Woran lag’s? - <em><strong>Vom Input her mit Sicherheit. Letztlich hätten auch andere &#8220;Experten&#8221; im HOA oder in den Impulsbeiträgen zu Wort kommen können. Irgendwie kennt sich die Kerngemeinde zu jedem der Themenunterpunkte aus. Vielleicht herrscht hier etwas zu viel Heterogenität. Die Input-Geber sind doch alle MOOC-erfahren und diskutieren diese im Rahmen des #mmc13 auch lautstark. Welcher Neuling und Interessent für das Format fühlt sich dadurch wirklich motiviert, einen eigenen MOOC durchzuführen? Wirkt die geballte Kompentenz nicht auch abschreckend?</strong></em></li>
<li>Was sollten wir in den nächsten Woche unbedingt beibehalten, was intensivieren, was lieber sein lassen? Und gibt es von Eurer Seite aus Vorschläge, etwas anders als bisher anzugehen? &#8211; <b><i>Der Hype, der Hype, die Begeisterung. Verständlich, denn es ist ja auch berauschend, sich mit der MOOC-Idee und den damit optionalen Möglichkeiten zu beschäftigen. Dennoch wäre etwas mehr Laissez-Faire eine Idee für jeden nächsten MOOC.</i></b></li>
</ol>
<h3>G. In der Reflektion.</h3>
<p>Christian Spannagel hat wie oben angesprochen <strong>die Selbstreflektion als erste Aufgabe</strong> der Reflektion überhaupt definiert. <strong><em>Ich stimme nur bedingt zu</em></strong>. Aus Coaching-Sicht muss man natürlich einen gewissen Grad von Selbstreflektiertheit haben, um eine Beobachter- und Begleiterrolle auszufüllen. Dennoch schadet zuviel Selbstreflektion auch bisweilen.<strong> Im Kontext eines MOOC muss die Reflektiertheit sich auf zusätzlichen Ebenen bewegen.</strong> Also auch vom eigenen Verhalten weg zu dem anderer. Zudem muss eine generelle Einschätzung der Situation möglich sein, selbst wenn diese sich auf einen zeitlich begrenzten Rahmen (wie hier die Wochen) bezieht.</p>
<p>Genauso sehe ich <strong>den Wunsch</strong> der OrganisatorInnen,<strong> kontinuierlich Feedback</strong> zur Stimmung im MOOC, zur Wirksamkeit der didaktischen Mittel und nach Verbesserungsvorschlägen <strong>zu erhalten, generell als nicht ganz erfüllbar</strong> an. KeinE ReflektorIn kann all dies a) stringent verfolgen und b) eine Gesamteinschätzung abgeben, die NICHT subjektiv eingefärbt ist.</p>
<p><strong>Ich finde die Rolle generell spannend, sehe sie aber nicht klar genug definiert. Was kein Wunder ist, denn in dieser Form gab es sie noch bei keinem MOOC, den ich kenne.</strong> Mein Plan ist auf jeden Fall, die Rollenbedingungen (abschließend) näher zu untersuchen und auch Feedback zur Wirksamkeit einzuholen. Lasst Euch überraschen.</p>
<h3>Frage 4: Was ist das Hindernis für &#8220;Open&#8221;?</h3>
<h3>Antwort: Es fehlt ein Kulturwandel.</h3>
<p><em><strong>&#8220;Längst ist die überzogene Orientierung am Eigennutz zum größten innerbetrieblichen Wachstumshemmnis geworden für die Wirtschaft der Informationsgesellschaft, wo Platzhirsche und Egomanen einen produktiven, wertschöpfenden Umgang mit Information verhindern.&#8221;</strong></em></p>
<p><em><strong> (Erik Händeler &#8211; Die Geschichte der Zukunft. Sozialverhalten heute und der Wohlstand von morgen / Kondratieffs Globalsicht)</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Format Mini-MOOC?</title>
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		<comments>http://www.hauteculture.eu/format-mini-mooc/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 13:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Open&#8221; ist das Schlagwort in der dritten Woche des MOOC Maker-Course 2013. Eigentlich bin ich Reflektorin, aber ich nehme heute die Teilnehmer-Rolle ein &#8211; und hab&#8217; da eine Idee. Ich wollte mich nur up-to-date bringen, was so seit Mittwoch im MOOC Maker-Course läuft. Und stieß ganz schnell über die Google+ Community für &#8220;howtomooc&#8221; auf ein]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Open&#8221; ist das Schlagwort in der <a href="http://howtomooc.org/programm/mmc13-woche-3/" target="_blank">dritten Woche des MOOC Maker-Course 2013</a>. Eigentlich bin ich Reflektorin, aber ich nehme heute die Teilnehmer-Rolle ein &#8211; und hab&#8217; da eine Idee.</strong></p>
<p>Ich wollte mich nur up-to-date bringen, was so seit Mittwoch im MOOC Maker-Course läuft. Und stieß ganz schnell über die <a href="https://plus.google.com/u/0/communities/102395295255858079882" target="_blank">Google+ Community für &#8220;howtomooc&#8221; </a>auf ein <a href="https://plus.google.com/u/0/102202296776649260686/posts/8t7wmQdhhJS" target="_blank">zehnminütiges Video von Jöran Muuß-Meerholz.</a> Die Grafiken, die er da zeigt, sind natürlich lustig. Gerade Linien bilden nichts Konkretes ab, was man analysieren könnte. Aber das war ja auch so beabsichtigt, denn Jöran wollte auf einen wesentlichen Punkt hinweisen.</p>
<h3>Raus aus dem Elitären</h3>
<p>Offliner, Lurker, Medien-Inkompetente. Über die wird ja immer wieder diskutiert. Alle, die an einem MOOC teilnehmen, sollten eine minimale Medienkompetenz aufweisen. Wenn man nicht eine minimale Medienkompetenz hat, kann man einen MOOC auch gar nicht erst finden. Und sollte dann auch gar nicht erst an so einem teilnehmen? (Wir reden nicht von xMOOC&#8217;s, sondern von cMOOC&#8217;s).</p>
<p>Die Bildungselite im Web 2.0 schwelt vor sich hin, kocht ihr Süppchen, diskutiert fernab von Realitäten. Das klang in meinen bisherigen Reflektorinnen-Posts <a href="http://www.hauteculture.eu/1-was-ist-das/" target="_blank">hier</a> und<a href="http://www.hauteculture.eu/2-braucht-es-didaktik-in-einem-mooc/" target="_blank"> hier</a> deutlich an. Natürlich ist das verständlich und &#8220;verzeihbar&#8221;, denn wir bewegen uns ja mit dem MOOC Maker-Course auf einer Ebene, der thematisiert, WIE man einen MOOC durchführen könnte unter verschiedensten Bedingungen, in einem geschlossenen Interessentenkreis von Leuten, die versiert und mutig genug sind, sich selbst die Durchführung eines MOOC zu zu trauen.</p>
<h3>Im Hintergrund: die Zielgruppen</h3>
<p>Von der Zielgruppe hängt auf jeden Fall ab, welche didaktischen Mittel man zum Design eines MOOC wählt. <strong>Gehen wir mal ketzerisch von der Idee aus, daß MOOC&#8217;s nicht nur web-affine Menschen ansprechen können, sollen und wollen.</strong> Dann entsteht automatisch die Frage: gibt es einen Weg, auch Offliner in dieses interessante Format zu bringen?</p>
<p>Offliner gibt es zu Millionen, ihre Bedenken bekomme ich täglich zu hören. Sie haben Sorgen bezüglich a) ihrer eigenen Preisgebung im Web b) des Missbrauches ihrer Preisgebungen. Sie sind nichtsdestotrotz lernwillig. Sie tauschen sich aus, gerne sogar. Wenn auch lieber in kleinerem, anonymeren Kontext.</p>
<p>Und machen wir uns nichts vor: sogar im Rahmen eines MOOC&#8217;s, der über Web-Affinität belegt und besucht werden kann, gibt es entsprechende Vorbehalte bei TeilnehmerInnen. Die Erfahrungen laufen sogar dahin gehend, daß man bei freiwilliger Teilnahme an einem &#8220;Open-Angebot&#8221; dennoch das Bedürfnis nicht abschütteln kann, sich als &#8220;Ausklang&#8221; eines Fernlern-Angebotes noch einmal an die Hand genommen zu fühlen.</p>
<h3>Es &#8220;menschelt&#8221; mal wieder</h3>
<p>In jedem der E-learning-Angebote, das ich bisher konzipiert und durchgeführt habe, trat eines deutlich zu Tage: die Kurse, in denen Menschen sich zunächst &#8220;real&#8221; kennen lernen können über eine Präsenzveranstaltung, weisen einen höheren Aktivitätsindex auf, eine bessere Zusammenarbeit während der folgenden Online-Phase und einen höheren Zufriedenheitsgrad hinsichtlich der Beurteilung der Zufriedenheit im gesamten Rahmen des Kurses. Dies völlig abgetrennt von dem Angebot an fachlichen Inhalten und Betreuung während des Kurslaufes.</p>
<h3>Der Schnitt zu den Bedürfnissen</h3>
<p>Was haben all diese Überlegungen mit meiner Idee eines Mini-MOOCs zu tun?</p>
<p>Ganz einfach: Es ist offensichtlich so, daß es Barrieren zum Lernen im offenen Online-Kontext gibt. Diese kann man identifizieren. Es ist nicht so, daß man Menschen, die eigentlich Offliner sind, nicht zu Distance- oder E-Learning &#8220;überreden&#8221; könnte. Wenn das Thema interessant genug ist, meldet man sich auch im Rahmen eines neuen Formates an. Dies zeigen die Anmeldezahlen für die <a href="http://www.tla.de/adwh/pages/index/p/102" target="_blank">Mobile-Angebote der ADWH und mobile-zeitgeist </a>ganz deutlich, wir mussten das Anmeldungsportal bereits Wochen vor Beginn der Kurse schließen, weil die Zahl der Anmeldungen in kürzester Zeit explodierte.</p>
<p><strong>Dennoch wird immer wieder gefragt, WIE man denn nun agieren müsse, welche technischen Voraussetzungen man benötige, wieviel Zeitaufwand einzukalkulieren sei.</strong> Im Laufe von Open Learning Angeboten tauchen dann auch die Fragen auf, welche Plattformen man zusätzlich benutzen müsse und wie diese zu benutzen seien.</p>
<p>Zugleich scheint es bei Fernstudienkursen das Befürfnis zu geben, im Interesse eines rundes Abschlusses an die Hand genommen zu werden (Zitat Anna Maria Zehentbauer auf G+):<em> &#8220;Ein Problem ist, dass die Störche die Babies zu früh fallen lassen. Vor allem gegen Ende des Fernkurses, wenn es zum Beispiel zu einem Cambridge Abschluss in Englisch geht oder jemand in einem Literaturkurs Probleme hat. Abholen müsste man die Babies aus der anonymen Waisenhausklappe und mit MiniMOOCs aufziehen.&#8221;</em></p>
<h3>Mini-MOOC&#8217;s</h3>
<p>Mein Vorschlag auf Jörans Video war folgender: <strong>&#8220;Vielleicht Mini-MOOC&#8217;s mit geschützten Räumen, die thematisch kleinteilig runter gebrochen sind. (Und das nicht unbedingt offensichtlich auf Kompetenzerwerb im Web, sondern über die Hintertür &#8220;wir machen da auch was im Web&#8221;) Offline-Arbeit in Verbindung mit Organisationen und Projekten, die Offliner an das Web heran führen können.&#8221;</strong></p>
<p>Mini-MOOCs &#8211; oder sollte man sie lieber Mini-OOCs nennen &#8211; wie auch immer man sich diese denken kann, hätten also auf jeden Fall zwei Zielsetzungen:</p>
<ol>
<li><span style="line-height: 13px;">Neue Leute, Offliner &#8211; da abholen, wo sie eben sind. Durchaus im Rahmen von Projekten, die erstmal überhaupt nicht online-bezogen sind</span></li>
<li>Teilnehmer an offenen Bildungsangeboten noch einmal abschließend (oder einführend) an die Hand zu nehmen und auf kleinteiliger Ebene zu unterstützen, sich mit dem World Wide Web und dessen Bildungsoptionen (intensiver) auseinander zu setzen.</li>
</ol>
<p>Open also hier nicht auf Verwertungs- oder Finanzierungsebene gedacht, obwohl das auch notwendige Aspekte sind. Sondern schlicht und einfach im Rahmen der Umsetzungsmöglichkeiten. Mit dem Ziel, die &#8220;Bildungsschlange&#8221; vielleicht zum Auswürgen ihrer intellektuellen Ansprüche und näher an Umsetzbarkeit von Ideen zu bringen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>2. Braucht es Didaktik in einem MOOC?</title>
		<link>http://www.hauteculture.eu/2-braucht-es-didaktik-in-einem-mooc/</link>
		<comments>http://www.hauteculture.eu/2-braucht-es-didaktik-in-einem-mooc/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 16:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
				<category><![CDATA[#mmc13]]></category>
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		<category><![CDATA[Massive Open Online Course]]></category>
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		<description><![CDATA[2. Braucht es Didaktik in einem MOOC? Antwort: Ja. Nein. Vielleicht. Kommt drauf an. Im Grunde bräuchte dieser Artikel eigentlich gar nicht geschrieben zu werden. Jede denkbare Diskussion zu der genannten Frage wurde in der vergangenen Woche geführt, jedes mögliche Argument &#8211; egal ob pro oder contra &#8211; geäußert. &#160; Gründe. Für alles Mögliche. Lag]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2. Braucht es Didaktik in einem MOOC? Antwort:</strong> <strong>Ja. Nein. Vielleicht. Kommt drauf an.<br />
</strong></p>
<p><strong>Im Grunde bräuchte dieser Artikel eigentlich gar nicht geschrieben zu werden. Jede denkbare Diskussion zu der genannten Frage wurde in der vergangenen Woche geführt, jedes mögliche Argument &#8211; egal ob pro oder contra &#8211; geäußert.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gründe. Für alles Mögliche.</h3>
<p>Lag das daran, daß sich im <a title="#mmc13 Woche 2" href="http://howtomooc.org/programm/mmc13-woche-2/http://" target="_blank">#mooc13</a> besonders viele aktive Teilnehmer befinden? Oder lag an den wiederholten Anschüben der &#8220;Muttis&#8221;, wie die OrganisatorInnen liebevoll genannt werden? Ich für meinen Teil habe nicht mal mitbekommen, wie dieses Kosewort entstanden ist.</p>
<p>Aus verschiedenen Gründen gibt es in dieser Woche also keinen &#8220;klugen, sprachlich durchdachten&#8221; (Zitat @mons7) Artikel von mir:</p>
<ul>
<li>ich hatte von vorne herein weniger Zeit in der zweiten Woche und mir vorgenommen, stärker zu fokussieren auf Dinge, die mich ganz speziell interessieren.</li>
<li>ich wollte ein bisschen mehr teilnehmen in dieser Woche, denn das Thema interessiert mich als jemand, der im eLearning arbeitet, natürlich besonders. Dies ist mir auch (streckenweise) gelungen.</li>
<li>ich habe mein Vorgehen beim <a href="http://www.pearltrees.com/#/N-f=1_7157543&amp;N-fa=5040146&amp;N-p=67948362&amp;N-play=0&amp;N-s=1_7157543&amp;N-u=1_631560" target="_blank">Kuratieren mit Pearltrees</a> geändert, zu Lasten der anfänglichen Sorgfalt und des Anspruches auf größtmögliche Vollständigkeit. Es war einfach zu zeitaufwendig, alle gebloggten Artikel einzusammeln wie in der ersten Woche. Überdies gibt es diese an anderer Stelle zusammen gefasst, man siehe in <a href="http://xingkm.jaegerwm.de/index.php/MMC13_-_Ressourcen" target="_blank">Boris Jägers Wiki</a>. Beeindruckend.</li>
<li>ich muss diesen Artikel am Montagabend in letzter Sekunde schreiben. Was ich hasse, was mich aber zwingt, mehr aus dem Bauch heraus zu schreiben und mich auf das zu beziehen, was mich eher subjektiv beschäftigt hat in den vergangenen Tagen.</li>
</ul>
<h3>A. Die Diskussion um Überforderung</h3>
<p>Das Thema ist immer relevant bei einem MOOC, denn wir wissen als Teilnehmer (oder erfahren es zum ersten Mal), daß die Informationsflut schier erschlagend ist und permanent eine Herausforderung bleibt. Interessant fand ich aber den Freitag, an dem Dörte gegen Mittag sehr transparent kommunizierte, sie habe das Feedback erhalten, daß die schnellen Diskussionen auf Twitter ausgrenzend wirken würden.</p>
<p>Dörte hatte gleich vier Lösungsvorschläge parat, die Twittergemeinde eine (erneute) schnelle Diskussion mit stark emotionalem Charakter. Spätnachmittags im <a href="http://howtomooc.org/expert-on-air-mooc-didaktik/" target="_blank">Hangout-On-Air (HOA) mit Joachim Wedekind</a> folgte das Bekenntnis der OrganisatorInnen, daß ein gewisses Maß an Überforderung auch intendiert sei.</p>
<p>Ist das klug oder nicht? Ich weiß es nicht. Es ist Teil einer Strategie, um zu motivieren. Um Reaktionen hervor zu rufen. Das ist aus meiner Sicht weder gut noch schlecht, sondern offensichtlich bestimmt durch Überlegungen zur Durchführung des #mmc13, die mit Zielgruppen, Aktivitätsindex und auch Didaktik zu tun haben.</p>
<h3>B. Die &#8220;Filterbubble&#8221;</h3>
<p>Ich hatte an irgendeinem der Tage vergangener Woche abends ein bisschen &#8220;Nachttwittern&#8221; betrieben und fand mich mit #mmc13-Twitterern auf einmal in einer Diskussion zum Hashtag <a href="https://twitter.com/search?q=%23filterbubble" target="_blank">#filterbubble</a>. Mit den Gedanken noch bei <a href="http://www.hauteculture.eu/1-was-ist-das/" target="_blank">meinem Reflektionsartikel der ersten Woche</a>, dem grundsätzlichen Eindruck, daß sich MOOC-Interessierte innerhalb einer eigenen, geschlossenen Szene bewegen und den Erfahrungen aus Coachingprozessen, daß selektive Wahrnehmung bei Klienten entscheidend den Fortgang oder das Stocken eines Coachingprozesses bestimmt.</p>
<p>Danach erst recherchierte ich den Begriff und fand Folgendes:</p>
<p>(Zitat aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase" target="_blank">Wikipedia</a>, der freien Enzyklopädie:)</p>
<p><em>&#8220;Die <b>Filterblase</b> (englisch filter bubble) oder <b>Informationsblase</b> (englisch informational bubble) ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten <a title="Eli Pariser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eli_Pariser">Eli Pariser</a> in seinem gleichnamigen Buch<sup id="cite_ref-1"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase#cite_note-1">[1]</a></sup> geprägt wurde. Er beschreibt damit das Phänomen, dass <a title="Webseite" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webseite">Webseiten</a> bestimmte <a title="Algorithmus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus">Algorithmen</a> verwenden, um gewissermaßen „vorauszusehen“ welche <a title="Information" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Information">Informationen</a> der Benutzer gerne sehen würde, basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer &#8211; beispielsweise <a title="Geotargeting" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geotargeting">Standort des Benutzers</a>, Suchhistory (englisch search history oder web history), Klickverhalten.</em></p>
<p><em>Als Folge dieser Algorithmen neigen Internetseiten dazu dem Benutzer nur Informationen anzuzeigen, die mit dem bisherigen Ansichten des Benutzers übereinstimmen. So wird der Benutzer sehr effektiv in einer „Blase“ isoliert, die dazu tendiert Informationen auszuschließen, die den bisherigen Ansichten des Benutzers widersprechen.</em></p>
<p><em>Ein Paradebeispiel dafür sind <a title="Google" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google">Googles</a> personalisierte Suchergebnisse und der personalisierte news stream von <a title="Facebook" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">Facebook</a>. Nach Parisers Meinung wird der Benutzer so weniger durch gegenteilige Ansichten „belastet“ und somit in einer Informationsblase intellektuell isoliert.&#8221;</em></p>
<p>Meine Emotionen und Gedanken waren ab da sehr widersprüchlich. Zum einen konnte ich nur zustimmen, denn als Interessierte an neuen Bildungskonzepten sehe ich mich (und wie ich weiß, auch andere sich) als &#8220;Hartbrettbohrer&#8221; in einer ignoranten, überalteten Prinzipien verhafteten Bildungs-, Lebens-, Gesellschaftslandschaft. Das Bild mit der Kuh in der Schlange war entsprechend bewusst gewählt. Zum anderen ignoriere auch ich oft genug die Tatsache, daß ich manipuliert werde durch die sozialen Medien und die &#8220;Macher&#8221; des Web 2.0.</p>
<p>Im Prinzip finde ich die Idee einfach unmöglich: ich soll durch gegenteilige Ansichten weniger belastet werden? Und das bestimmt auch noch eine Software mit einem Algorithmus für mich? Ähem. Nö, jetzt.</p>
<h3>C. Rollen(wechsel)</h3>
<p>Am Montagnachmittag ein Tweet von Dörte mit der ein wenig herausfordernden Anfrage: Rollenwechsel erlaubt? Wir wollen auch mal als TeilnehmerInnen agieren. Antwort: macht Ihr das deutlich sichtbar? Diese Diskussion wurde dann am Dienstag auf &#8220;Branch&#8221; noch weitergeführt. Dann war da noch eine Anfrage von einer Teilnehmerin, sich mit Rollendefinitionen nach Stephen Downes innerhalb von MOOC&#8217;s kollaborativ auf einem<a href="http://lite.framapad.org/p/Role%28s%29_of_the_Educator_in_a_PLE_World" target="_blank"> Etherpad</a> zu beschäftigen. Ich meine, irgendwann auch einen Tweet gelesen zu haben, wie die Rolle der ReflektorInnen zu bewerten sei, was aber bisher nicht weiter auf Interesse stieß.</p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, hier zu einem späteren Zeitpunkt eine Diskussion zu initiieren. Letztlich versuche ich (und alle anderen ReflektorInnen, vermute ich), meine (ihre) Rolle erstmal selbst zu definieren. Die<a href="http://howtomooc.org/kursstruktur/reflektorinnen/" target="_blank"> Leitfragen für die Rolle seitens der VeranstalterInnen </a>spiegeln das Bedürfnis, Außenperspektiven zu erhalten auf die Prozesse, die Methodik, das Teilnehmerverhalten, relevante Inhalte.</p>
<p>Nachvollziehbar, ich würde es als Veranstalterin genauso handhaben. Es fehlt uns die Erfahrung mit deutschen MOOC&#8217;s, wir können/müssen das Format selbst gestalten und an den Gegebenheiten unserer Bildungslandschaft ausrichten. Wir befinden uns zudem in einem cMOOC, warum also nicht das &#8220;Wissen&#8221; der Masse nutzen und integrieren in den Entwicklungsprozess des Formates?</p>
<h3>D. Didaktik, Struktur, Betreuung und roter Faden</h3>
<p>Immer wieder tauchten in allen Artikeln, Diskussionen, HOA&#8217;s die ersten beiden Begriffe auf. Der dritte ist den OrganisatoInnen ein wichtiges Thema, Claudia Bremer brachte es in einem Tweet dann mit dem vierten auf den Punkt, soweit ich mich erinnere: egal, was sonst so passiert &#8211; es braucht den roten Faden in einem MOOC.</p>
<p>Wie dieser gestaltet werden kann, ist <strong>1. Ansichtssache</strong>, hängt <strong>2. vom Format des MOOC&#8217;s</strong> ab, gestaltet sich <strong>3. konsequenterweise als logische Folge der didaktischen Auffassung</strong> durch die Veranstalter eines MOOC. Nein, durch die Auffassung des Begriffes &#8220;Didaktik&#8221; durch die Veranstalter.</p>
<p>An dieser Stelle müssten alle Definitionen aus Duden und Enzyklopädien, Definitionen aus Wissenschaft, Blogartikeln, Tweets, Wikis, Google+ Threads stehen. Denn die Auseinandersetzung mit dem Begriff war so reichhaltig, daß man das reflektorisch kaum wiedergeben kann. Alle vier in der Überschrift genannten Begrifflichkeiten spielten bei allen Gesprächen eine Rolle, wurden aber mit unterschiedlicher Bedeutung belegt und kontextuell verschieden eingeordnet in ihrer Wertigkeit.</p>
<h3>Frage 3: Was habe ich nun über Didaktik dazu gelernt?</h3>
<h3>Antwort: Ich weiß es nicht.</h3>
<p>Ich bin Praktikerin. Mich interessieren Konzepte, Überlegungen und streitbare Diskussionen. Aber nur, damit ich mir danach das Beste für die Praxis rauspicken kann. Und die ist nochmal einem Kontext untergeordnet und Zielen, die ein Träger von eLearning-Angeboten verfolgt. Letztlich ist mir wichtig, die Tür zum Lernen soweit wie möglich zu öffnen und mich an den Bedürfnissen der Teilnehmer von (offenen/eLearning) Angeboten zu orientieren.</p>
<p><strong><em>&#8220;Da steh&#8217; ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.&#8221; (Johann Wolfgang von Goethe)</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1. Was ist das?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 17:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Brücken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frage 1: Was ist das? Antwort: ein MOOC in einer Bildungsschlange. Lärmend, spielend, denkend, diskutierend. &#160; Man stelle sich einen Spielplatz vor. Mit Klettergerüsten, Seilen, Schaukeln, einer Kletterburg. Mit Sandkästen, in denen bunte Backformen, Schaufeln und Harken verteilt sind. Ein Haufen lärmender Kinder, um sie herum gruppiert auf Bänken unter entlaubten Bäumen Mütter. Vereinzelt Väter, die]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage 1: Was ist das? </strong><strong>Antwort: ein MOOC in einer <del></del></strong><del></del><strong>Bildungsschlange. Lärmend, spielend, denkend, diskutierend.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Man stelle sich einen Spielplatz vor. Mit Klettergerüsten, Seilen, Schaukeln, einer Kletterburg. Mit Sandkästen, in denen bunte Backformen, Schaufeln und Harken verteilt sind. Ein Haufen lärmender Kinder, um sie herum gruppiert auf Bänken unter entlaubten Bäumen Mütter. Vereinzelt Väter, die sich an leeren Kinderwagen festhalten. Es ist Januar, um die Null Grad. Macht nichts, hier ist immer was los. Man kennt sich, alle sind bester Laune.</strong></em></p>
<p>Gibt es ein besseres Bild, um den fünfwöchigen <a href="http://howtomooc.org/programm/" target="_blank">MOOC Maker-Course #mmc13</a> zu beschreiben, für den am 16. Januar 2013 der Startschuss fiel? Schon im Vorfeld summte es im <a href="https://twitter.com/search?q=%23mmc13" target="_blank">Twitterstream zum Hashtag #mmc13</a>, als das Anlegen von Wikis, das Erstellen von Jingles und Podcasts, das Verbreiten der Teilnehmer-Motivation, das Steigen der Anmeldezahlen und das Verkünden des nahendens Starts seinen Lauf nahm.</p>
<h3>Ich hab&#8217; da was für Euch</h3>
<p>Ein Open Online Course braucht den permanenten Anschub durch die Veranstalter, wenn auch die Hauptverantwortung für Motivation nicht an die Organisatoren delegiert werden kann. Darin sind sich alle erfahrenen MOOC&#8217;ler weitgehend einig, wie der Twitterchat während des <a href="http://howtomooc.org/preview-mmc13-live-sessions/" target="_blank">ersten Hangouts on Air am Freitagabend</a> und weitere Diskussionen der ersten Woche gezeigt haben.</p>
<p>Begeisterung ist eine tolle Sache. Bekommt sie den Anklang von Euphorie, kann das Nebenwirkungen haben. Es scheint alles gut gegangen zu sein, trotz des Hypes, der sogar die Aufmerksamkeit des Manager-Magazins und des MOOC-Urvaters Stephen Downes erregt hat. Freie Bildungsträger, Universitätsvertreter, bloggende Berater, Lehrer, Studierende, web-affine Senioren und Bildungsinteressierte jeglicher Couleur &#8211; sie alle sind dabei.</p>
<p>Die Bildungsschlange ist in Bewegung. Feiert aufgeregt, wird gefeiert. Hier haben sich Menschen mit Visionen versammelt, die einander inspirieren wollen. Die zusammen spielen wollen. Um die Tür zu einer Lernzukunft weiter aufzustoßen, die bisher nur einen Spaltbreit Licht herein fallen lässt. Denn eine große Masse &#8220;Dummies&#8221; läuft immer noch in der realen Welt herum und verlangt danach, eingewiesen, angeleitet und geführt zu werden. E-Learning? Nie gehört. Open Learning? Was ist das für ein neumodischer Kram? Ich bin nicht mal auf Facebook, mein Smartphone brauche ich zum Telefonieren.</p>
<h3>Ein wacher Dialog</h3>
<p>Die Bildungsschlange mooct dennoch. Und das ist gut so. Sie hat schon Newbies eingesammelt, die das Twittern und Bloggen für sich entdecken. Die staunend auf Wiki&#8217;s, Popcorns, Soundclouds und sich selbst starren. Die sich trauen, darüber zu reden. Die gleichberechtigt behandelt werden von den erfahrenen MOOC&#8217;lern. Man ist erwachsener geworden in den letzten zwei Jahren, hat praktische Erfahrungswerte, die den Blick auf die Theorie geschärft haben.</p>
<p>Erfahrene Impulsgeber befeuern selbstkritisch eine spannende Diskussion. Sind MOOC&#8217;s ein Allheilmittel in einer erstarrten Bildungsgesellschaft, die wie gelähmt vor einer sie überrollenden technisierten Welt steht? Nein, sind sie nicht. Sie sind eine Option, mehr nicht. Und sie haben keine allgemeingültigen Regeln oder ein Rezept parat, mit dem die Bildungsmahlzeit gelingt.</p>
<h3>Schärfung der Vorstellungen</h3>
<p>Das Thema der ersten Woche &#8220;Wann ist ein MOOC ein MOOC&#8221;? wird souverän, fundiert und ernsthaft eingekreist. Ohne das Spielerische zu verlieren. Man merkt, hier haben sich einige Menschen Gedanken gemacht: bestechend ist vor allem die <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AjlITrmHmu1QdHBLVzh5T3E1YnR3aEFVUXRpZjF5Zmc#gid=0" target="_blank">MOOC-Matrix</a>, in der kollaborativ verschiedene Aspekte von MOOC&#8217;s gesammelt werden, an denen die Lerngemeinde in den letzten zwei (sic!) Jahren teilgenommen hat.</p>
<p>An dieser Stelle könnte ein Streit über Begrifflichkeiten entbrennen. Denn &#8220;Lerngemeinde&#8221; ist polemisch betitelt wie die &#8220;Bildungsschlange&#8221;, die hier mit Absicht nicht &#8220;(Web-)Bildungselite&#8221; genannt wird. All diese Begriffe versuchen, ein Phänomen zu umreißen, das für Involvierte deutlich sichtbar &#8211; aber nur undeutlich verbal zu kategorisieren ist. Es gibt eine kritische Masse an Engagierten, die sich überwiegend in einem geschlossenen Raum bewegen.</p>
<p>Sichtbar wurde dies in Tweets, die auf Äußerungen von Stephen Downes beruhend einen Wandel in der Haltung und im Umgang miteinander verlangten: die &#8220;Lerngruppe&#8221; solle sich in ein &#8220;Lern-Netzwerk&#8221; verwandeln.</p>
<h3>Diffuses und offene Fragen</h3>
<p>Ein Team ist etwas anderes als eine Gruppe ist etwas anderes als ein Netzwerk. Einige Diskussionen im MOOC Maker-Course zeigen deutlich, daß didaktische Konzepte die wesentliche Grundlage sind für die Organisation und Durchführung eines Open Online Courses. Sie verschaffen den Durchführenden Klarheit über den Rahmen, in dem sie sich bewegen wollen, über ihre Zielgruppe, über intendierte Lerninhalte.</p>
<p>Die Diskussionen zeigen aber auch, daß der Faktor Mensch eine nicht zu vernachlässigende Komponente ist. Unsinn. Der Mensch ist die wesentliche Komponente. Der Mensch will Beziehungen. Der Mensch lernt freiwilliger und besser, wenn er sich in einer Gemeinschaft weiß. Diese Zugehörigkeit innerhalb eines reinen Online-Kontextes zu schaffen, scheint eine der großen Hürden in Open Online Courses zu sein, die immer wieder neu gemeistert werden will.</p>
<p>Die Ansätze hierfür sind so vielfältig und experimentell wie die Menschen vielschichtig sind, die einen MOOC organisieren und/oder daran teilnehmen wollen. Trial and error. Macht nichts. Dieses Vorgehen bestimmt unsere Kultur. Im Ausschlußverfahren stellen wir fest, was funktioniert und was nicht funktioniert.</p>
<h3>Massive?</h3>
<p>Eine klare Antwort auf die Frage &#8220;massive&#8221; oder nicht kann es nicht geben. Wir spielen mit Definitionsversuchen, stellen ein x und ein c vor den MOOC, diskutieren über Teilnehmerzahlen und ob diese relevant sind für die Bewegung.</p>
<p>Sind sie nicht. Können sie nicht sein. Eine bestimmte Teilnehmerzahl garantiert im Grunde nur einen viralen Effekt, die Überwindung der Trägheit der Masse und somit die Überzeugung, daß die Bewegung (einmal in Gang gesetzt) von sich aus Ergebnisse zeitigen wird. Wie auch immer diese aussehen werden.</p>
<p>Diese Diskussionen helfen der Bildungsschlange, sich weiter zu bewegen. Sie helfen ihr, weiterhin überzeugt zu sein von ihren Visionen und Zielen. Sie erhalten die Begeisterung aufrecht, ohne die ein MOOC Maker-Course nicht durchzuführen wäre. Nicht erlebbar wäre. Nicht dazu beitragen würde, daß die Beteiligten sich weiter entwickeln, ihre grundsätzliche Überzeugung für ein gutes Konzept bestätigt sähen oder sich überrascht in der Riege der neuen Befürworter wieder finden.</p>
<h3>Frage 2: Was braucht es, um etwas über MOOC&#8217;s zu lernen?</h3>
<h3>Antwort: Mach&#8217; selbst einen oder sei bei einem dabei.</h3>
<p><em><strong>&#8220;Ich hoffe, so unabhängig wie möglich zu bleiben &#8211; bis zu dem Tag, an dem ich meine Arbeit als Kritiker an den Nagel hänge, um selber Filme zu machen, ein Tag, der hoffentlich nicht mehr fern ist.&#8221; (Francois Truffaut)</strong></em></p>
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