One Sketchnote neu

One Sketchnote a day. Practise.

Übung macht den Meister – auch bei Menschen, die ein Händchen für eine bestimmte Sache haben. Daher starte ich jetzt eine Reihe namens “One Sketchnote A Day” und lade Interessierte ein, mitzumachen.

Sketchnoting ist keine Kunstform, sondern dient dem Protokollieren und Herunterbrechen von komplexen Inhalten in visueller Form. Für das eigene Wissensmanagement, zur Dokumentation von Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops.

Als Kinder konnten wir das noch mit Leichtigkeit: einfach aufmalen, was wir wahrnehmen und wichtig finden. Als Erwachsene müssen wir das oft neu erlernen.

Euer Gehirn wird Euch danken – denn visuelle Notizen, die Ihr selbst erstellt habt, kommen seiner natürlichen Art der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen entgegen.

Je routinierter man die Basics der Bildsprache beherrscht, desto besser. Mit dem Sketchnote Handbook von Mike Rhode bin ich ja total glücklich zurzeit, weil es mir viele Anregungen gibt. Blick ins Buch hier. Vor allem liebe ich zwei Sätze aus dem Buch:

  • “Love your mistakes.”
  • “Practise every day.”

Keine neuen Botschaften, aber schön, sie mal wieder zu hören. Ein “Call to action”, dem ich seit gestern folge und zu dem ich regelmäßig Leute einladen werde unter dem Hashtag #1sad

#1sad Regeln

Dies sind die Regeln für die Teilnahme, die Ihr in Eurem Post bitte unbedingt nennt:

  1. Erstelle drei Tage lang je eine Sketchnote
  2. Du kannst Papier und Stift benutzen – Ball Pen’s, also Roller von 0,3 bis 0,7 mm in Schwarz als Basisfarbe haben sich bewährt. Du kannst aber auch eine App benutzen. Für Farbakzente nimm’ eine zweite Farbe dazu. Textmarker, Buntstift oder Filzstift erfüllen ihren Zweck, Apps haben verschiedene Farben. Für Schatten kannst Du Grau zusätzlich einsetzen.
  3. Deine Sketchnotes können sich auf alles Mögliche beziehen:
    • Veranstaltungen, zu denen Du gehst.
    • Seminare, an denen Du teilnimmst.
    • TV-Sendungen & Youtube-Videos, die Du Dir ansiehst. (Talks, Serien, Dokumentationen, Filme)
    • Gedankenmodelle, mit denen Du in Deinem Kopf herum spielst.
  4. Poste Deine drei Sketchnotes unter dem Hashtag #1sad auf einem sozialen Medium. Nenne den Namen desjenigen, der/die Dich eingeladen hat. (Sollte ich das nicht gewesen sein)
  5. Lade eine oder mehrere Personen ein, an #1sad teilzunehmen.

 

Und hier die Regeln visuell:

One Sketchnote neu

Trivial geht auch: Beispiel

Eine Folge der Science Fiction-Serie “Stargate Atlantis” visualisiert:

1. Love your mistakes:

  • ein “TODD” ist ein Wraith-Alien, den man nicht kennt, wenn man die Serie nicht kennt. Für “Alien” hätte man also ein anderes Bild wählen können
  • andererseits: die Wraith-Aliens tauchen immer wieder auf und sind irgendwann anhand der Bilder zu zu ordnen
  • es fehlt die Akzentuierung über 2. Farbe
  • gewähltes Pattern “Path” hat mir zwar geholfen beim Dokumentieren, erschließt sich dem Betrachter aber nicht so leicht
  • Stil noch experimentell. Erstes Mal mit Ball Pen auf Papier, sonst arbeite ich nur mit Apps.

2. Sketchnote-Technik:

  • Pattern: “Path” (siehe oben)
  • vorwiegend Großbuchstaben (weil ich meine Schrift nicht so toll finde)
  • Verzicht auf 2. Farbe

#onesketchnoteaday #1 #stargateatlantis

Also. Wer macht mit?

“Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig denn durch Naturanlage.” (Demokrit, 460 – 370 v.Chr.)